Galatasaray gewann am Abend vor heimischer Kulisse gegen den Tabellenletzten aus Akhisar durch einen späten Treffer von Stürmer Kostas Mitroglu und hält damit weiter Anschluss an Spitzenreiter Başakşehir.

Galatasaray-Trainer Fatih Terim veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zum Europa League Ausscheiden in Lissabon auf zwei Positionen: Akbaba und Mitroglu begannen für Donk und Diagne.

In Lissabon wies die Galatasaray-Offensive bereits erhebliche Defizite auf, was schlussendlich auch dafür ausschlagebend war, dass man in der poprtugiesischen Hauptstadt kein Tor schoss und aus dem Wettbewerb flog. Gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Ahkisar setzte sich dies zunächst fort. Nach einer guten Viertelstunde sorgte Verteidiger Luyindama nach einer Akbaba-Ecke erstmals für nennenswerte Torgeffahr. Der Kongolese setzte seinen Kopfball aber klar neben das Tor von Gäste-Keeper Lukač. Der slowakische Schlussmann war es dann auch, der Galatasarays dickste Möglichkeit durch Stürmer Mitroglu (23.) sensationell entschärfte, als dieser nach einem Zuspiel von Feghouli zum Schuss kam. Ansonsten war der „Löwen“-Sturm, besonders in Durchgang Eins, auf Sparflamme gestellt.

Lukač macht sich vom Held zum Depp

Das änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht, auch wenn nun der Offensivdrang der Gastgeber sichtlich zunahm. Erst sccheiterte Flügelstürmer Feghouli (65.), dann dessen Pendant auf der linken Seite Onyekuru (74.) an Lukac und schließlich klatschte ein zweiter Versuch des Algeriers nur gegen das Lattenkreuz. (78.) Akhisar, die dem Rekordmeister bereits in der Hinrunde mit dem 3:0-Sieg schwer zusetzten und ihnen monatezuvor auch den Supercup abluchsten, waren nun nur noch auf den möglichen Punktgewinn fixiert und verteidigten dementsprechend mit Mann und Maus. Erst in der fünften Minute der Nachspielzeit leistete sich ausgerechnet, der bis dahin starke Lukač einen folgenschweren Aussetzter, durch welchen Stürmer Mitroglu doch noch das goldene Tor schoss.