Fenerbahçe wartet in der Süper Lig seit zwei Spielen auf einen Sieg. Nach der 1:2-Niederlage im Derby gegen Beşiktaş kamen die Gelb-Marineblauen bei Gaziantep FK nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Der Rückstand auf Spitzenreiter Galatasaray beträgt nach fünf Spieltagen bereits sechs Punkte.
Vor dem Heimspiel gegen Eyüpspor steht Trainer İsmail Kartal deshalb unter Druck. Wie die türkische Tageszeitung "Sabah" berichtet, bereitet der 65-Jährige mehrere Änderungen an seiner Startformation und dem bisherigen Spielsystem vor. Der auffälligste Plan betrifft das Sturmzentrum. Demnach könnten Romelu Lukaku und Vedat Muriqi erstmals gemeinsam beginnen. Bislang setzte Kartal meist nur auf einen der beiden Angreifer. Gegen Eyüpspor soll nun ein körperlich starkes Doppelzentrum für mehr Durchschlagskraft sorgen.
Kerem droht die Bank
Mit Lukaku und Muriqi dürfte Fenerbahçe wesentlich direkter agieren und verstärkt auf Flanken sowie lange Bälle setzen. Beide Stürmer könnten zudem Räume für nachrückende Mitspieler schaffen und die gegnerische Defensive dauerhaft im Strafraum binden. Zu den Verlierern der Umstellung könnte Kerem Aktürkoğlu gehören. Der türkische Nationalspieler enttäuschte beim 0:0 in Gaziantep und soll gegen Eyüpspor zunächst auf der Bank Platz nehmen. In 64 Spielminuten kam er lediglich auf 29 Ballkontakte. Keiner seiner beiden Abschlüsse erreichte das Tor.
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— Fenerbahçe SK (@Fenerbahce) September 18, 2026
Auch das Mittelfeld wird umgeräumt
Auch im Mittelfeld sind Veränderungen möglich, wie es in dem Bericht heißt. Zuletzt setzte Kartal auf N’Golo Kanté, Mattéo Guendouzi und İsmail Yüksek. Künftig könnte Dorgeles Nene mehr offensive Verantwortung erhalten und das Spiel der Gelb-Marineblauen im letzten Drittel beleben. Eine endgültige Entscheidung über die Formation ist noch nicht gefallen. Kartal will bei den abschließenden Trainingseinheiten mehrere Varianten testen. Fenerbahçe empfängt Eyüpspor am Sonntag um 17 Uhr und benötigt vor der anschließenden Länderspielpause dringend einen Sieg. Hört euch das Spiel LIVE! mit dem neuen LIGABlatt-MatchRadio an!
Foto: Ahmad Mora/Getty Images
