Gegen den VfB Stuttgart will Galatasaray an die zuletzt steigende Form anknüpfen und den nächsten Sieg in der Champions League einfahren. Die Schwaben kennen sich in Istanbul aus, vergangene Saison gastierte man in der Europa League bei Fenerbahce – aus welchem Duell man Lehren gezogen hat.
"Vergleichbar ist sicher die Atmosphäre im Stadion", antwortete VfB-Trainer Sebastian Hoeneß am Montagabend bei der Pressekonferenz auf Nachfrage eines Reporters, was seine Mannschaft denn aus dem vergangenen Gastspiel bei Fenerbahce für das Duell gegen Galatasaray mitnehmen könne: "Die Power, die da entwickelt werden kann, da müssen wir mit dem höchsten rechnen im Wettbewerb." In Ehrfurcht und Angst wollen die Schwaben im RAMS Park nicht erstarren, vielmehr ist es Vorfreude, die sich im Vorfeld breitmacht. "Wenn du als kleiner Junge anfängst, Fußball zu spielen, dann freust du dich natürlich genau auf solche Atmosphären, auf solche Lautstärken im Stadion", meinte VfB-Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt dazu.
Stillers Fehlen als Vorteil für Galatasaray
In der Champions League stehen die Stuttgarter nach sieben Punkten aus drei Spielen auf einem starken sechsten Platz. Entsprechend groß ist auch der Respekt bei Galatasaray vor den schwäbischen Gästen, wenngleich Trainer Buruk vorab betonte, dass seine Mannschaft sehr wohl in der Lage sei zu gewinnen. Gegen den VfB erwartet er ein laufintensives, von vielen Eins-gegen-Eins-Duellen geprägtes Spiel, in dem Stuttgart aber einen entscheidenden Nachteil habe, da Spielmacher Angelo Stiller verletzungsbedingt fehlt. "Stillers Ausfall ist für uns ein Vorteil. Natürlich wird jemand seinen Platz einnehmen. Unser Vorteil ist aber auch, dass wir mit einem kompletten Kader antreten können und in guter Form sind", so Buruk selbstbewusst.
Gündoğan und Sané droht die erneut die Ersatzbank
Mutmaßlich auf der Bank Platz nehmen müssen werden zunächst auch wieder Leroy Sané und Ilkay Gündoğan. Buruk betonte aber, dass die beiden Deutschen nach wie vor fest zur Mannschaft gehören und sich auch unentwegt anbieten würden: "Wir sind sehr zufrieden mit Ilkay und Leroy und sind sicher, dass sich ihre Leistung noch steigern wird. Wir haben einen großen Kader, in dem es Konkurrenzkampf gibt. Beide arbeiten aber sehr hart. Und niemand sollte denken, dass ihr Arbeitstempo aufgrund ihrer begrenzten Spielzeit nachgelassen hat – sie geben immer 100 Prozent."
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