Die Teilnahme Champions League bedeutet für Fenerbahçe, das den Weg über die Qualifikationsrunden gehen musste, und für Galatasaray, das als türkischer Meister direkt qualifiziert war, Einnahmen in enormer Höhe. So steht fest, dass beide Vereine auch ganz ohne den Prämien aus den eigentlichen Spielen jeweils über 30 Millionen Euro kassieren.
Durch den Erfolg in der letzten Qualifikationsrunde über Olympique Lyon hat sich Fenerbahçe das erste Mal seit 18 Jahren wieder für die Champions League qualifiziert und das erste Mal seit 19 Jahren wird die Türkei mit Fenerbahçe und Galatasaray wieder durch zwei Teams in der "Königsklasse" repräsentiert. Für beide Klubs bedeutet die Teilnahme am höchsten europäischen Wettbewerb nicht nur enormes Prestige, auch wirtschaftlich ist dies von enormer Bedeutung, kann man nun immerhin mit sicheren Einnahmen planen. Inzwischen ist auch bekannt, wie viel beide Teams jeweils mindestens verdienen werden, einfach nur, weil sie für die Champions League qualifiziert sind.
CL-Auslosung am Donnerstag um 18:00 Uhr
Galatasaray, das in der abgelaufenen Saison einmal mehr türkischer Meister wurde, konnte sich durch diesen Erfolg direkt für die Champions League qualifizieren, während Fenerbahçe als Zweitplatzierter den beschwerlichen Weg durch die Qualifikationsrunden gehen musste. War man vor einem Jahr in der letzten Runde noch dramatisch an Benfica Lissabon gescheitert, konnte man sich nun nach einem 1:1 aus dem Hinspiel, durch einen 2:1-Auswärtserfolg bei Olympique Lyon tatsächlich ebenfalls für die "Königsklasse" qualifizieren. Beide türkischen Teams sitzen damit jeweils in Lostopf drei und laufen damit Gefahr, bereits in der Ligaphase auf absolute Top-Gegner zu treffen. Die Auslosung findet am Donnerstagabend um 18:00 Uhr statt. Auch unabhängig davon, gegen wen es geht, und wie man sich jeweils schlägt, steht bereits fest, dass man mit gewaltigen Einnahmen rechnen darf.
Galatasaray kassiert mindestens 30,5 Millionen Euro
Als türkischer Meister direkt für die Champions League qualifiziert, wird Galatasaray in dieser CL-Saison mindestens 30,5 Millionen Euro kassieren. 18,6 Millionen Euro bekommt der türkische Rekordmeister als grundsätzliche Teilnahmeprämie, so wie jeder andere qualifizierte Verein ebenfalls, während man noch mal 3,5 Millionen Euro fürs internationale Ranking der letzten zehn Jahre erhält. Hinzu kommen noch einmal 8,4 Millionen Euro, die sich aus den Rankings der Medienumsätze der letzten fünf Jahre speisen.
Fenerbahçe kassiert mindestens 31,8 Millionen Euro
Fenerbahçe ist zwar in der abgelaufenen Süper-Lig-Saison nur Zweiter geworden, doch hat man die Knochenmühle der CL-Qualifikationsrunden überstanden und sich so ebenfalls für die "Königsklasse" qualifiziert. Hierfür darf man insgesamt schon einmal 31,8 Millionen Euro einplanen und bekommt somit sogar 1,3 Millionen Euro mehr als der große Erzrivale. 18,6 Millionen Euro sind dabei die grundsätzlichen Teilnehmerprämie, während man 3,8 Millionen Euro wegen der Rankings der letzten zehn Jahre bekommt. Garniert wird das Ganze noch einmal durch 9,4 Millionen Euro, die aus dem Koeffizienten der Medienumsätze der letzten fünf Jahre ermittelt wurden. Die Einnahmen aus den TV-Geldern der Spiele aus den Qualifikationsrunden sind dabei nicht eingerechnet, ebenso wenig wie die möglichen Prämien, die beide Klubs in den garantierten acht Spielen aus der Ligaphase kassieren werden. Bei Fenerbahçe will man Geld angeblich mit einem Transfer von Marcus Rashford direkt reinvestieren.
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