ISTANBUL, TURKEY - AUGUST 15: Mohamed Salah of Trabzonspor gestures during the Turkish Super League 2026/27 match between Kasimpasa SK and Trabzonspor at Recep Tayyip Erdogan Stadium on August 15, 2026 in Istanbul, Turkey. (Photo by Ahmad Mora/Getty Images)

Noch kein Salah-Effekt: Trabzonspor droht schnelles Europa-League-Aus!

Im Hinspiel der Europa-League-Playoffs gegen Ferencvaros Budapest stand Mohamed Salah zum ersten Mal in der Startelf von Trabzonspor. Bis auf zwei halbgefährliche Abschlüsse blieb der Ägypter eher blass, das Spiel ging für die Türken 0:1 verloren. Doch noch herrscht Zuversicht an der Schwarzmeerküste. 

"In der ersten Halbzeit konnte der Gegner unseren Druck für fünf bis sechs Minuten durchbrechen. Es gab dann ein, zwei Fehler – die wurden genutzt, so ist das eben manchmal", erklärte Fatih Tekke bei der Pressekonferenz nach der 0:1-Niederlage gegen Ferencvaros. Ein Kopfballtreffer von Zachariassen (17.) markiert den einzigen Treffer am Donnerstagabend, dabei hatte Trabzonspor genug Möglichkeiten, mindestens auszugleichen. "Wir hatten viele Chancen. Es hat heute einfach nicht gereicht. Der Wille und die Entschlossenheit meiner Spieler haben allen aber das Gefühl gegeben, dass wir diese Runde überstehen können", so Tekke weiter. 

Trabzonspor-Fans dürften sich direkt mehr erhofft haben 

Zuvorderst waren die Blicke im nahezu ausverkauften Papara Park auf Mohamed Salah gerichtet. Der Star-Neuzugang des Sommers stand erstmals seit seiner vielumworbenen Verpflichtung in der Startelf. Nach acht Minuten lief Salah von der rechten Seite das erste Mal aufs gegnerische Tor zu, scheiterte aber aus spitzem Winkel. In jener 17. Minute ging dem entscheidenden Gegentreffer ein Ballverlust von Salah voraus, dem das Spielgerät bei einer Brustannahme nicht unter Kontrolle bringen konnte. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Bordeaux-Blauen beim anschließenden Konter der Ungarn genug Interventionsmöglichkeiten gehabt hätten. Nach dem Seitenwechsel markiert ein Flachschuss, der nur knapp am rechten Pfosten vorbeizischte, die beste Gelegenheit des Ägypters. Schlecht war das Startelfdebüt Salahs nicht, und doch dürften sich die Trabzonspor-Fans etwas mehr von der Magie des Pharaos erhofft haben.

"Wir haben noch 90 Minuten, die wir gewinnen können."

"Ich will nicht zu selbstsicher klingen, aber ich bin zuversichtlich für nächsten Donnerstag", sagte Melih Kabasakal direkt nach der Hinspielpleite und war damit nicht allein. Russlan Malinovsky ergänzte: "Ich sehe dieses Spiel als die erste Hälfte des Duells. Wir haben noch 90 Minuten, die wir gewinnen können, wir können es schaffen. In drei Tagen steht uns aber noch ein weiteres schweres Spiel bevor." Am Sonntag empfängt Trabzonspor in der Süper Lig Başakşehir. Nach einem ebenfalls enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Kasımpaşa droht auch in der Liga der Fehlstart. 

Foto: Ahmad Mora / Getty Images