Der deutsche Rekordmeister startet heute mit einem Mini-Aufgebot von sieben Feldspielern in die Saison-Vorbereitung. Transfers seien laut Klubangaben zwar weiter in Planung, konkret in Aussicht ist bislang aber wenig. Sollte Wunschspieler Leroy Sané nicht zu kriegen sein, soll der junge Türke Cengiz Ünder eine der ersten Alternativen sein.

Das Interesse der Bayern an Manchester Citys Flügelstar Leroy Sané ist seit Wochen ein offenes Geheimnis. Dass ein potenzieller Transfer des deutschen Nationalspielers ein Gesamtvolumen von rund 200 Millionen Euro betragen würde, ebenso. Noch immer versuchen die FCB-Verantwortlichen den Preis für Sané zu drücken, was bisher allerdings nicht gelang. Deutlich preiswertere Alternativen gebe es auf dem Markt zu Genüge: Nicolas Pépé, der in der vergangenen Saison mit dem OSC Lille sensationell die Vizemeisterschaft feiern durfte, sei weiterhin ein Kandidat, auch wenn das Interesse am Ivorer im Frühjahr schon merklich höher war. Aktuell soll PSV-Profi Steven Bergwijn in den Planungsgedanken der Münchner eine bedeutende Rolle spielen. Dies trifft auch auf den dritten Alternativkandidaten zu Sané zu.

Roma verlangt „mindestens 50 Millionen Euro“ für Cengiz Ünder

Laut internationalen Medienberichten habe der FC Bayern die Beobachtungen am türkischen Nationalspieler Cengiz Ünder von Serie A-Klub AS Rom intensiviert. Bereits im vergangenen Oktober bestätigte Seyit Mehmet Özkan, Vorsitzender von Ünders Ausbildungsklub Altinordu, dass „die Bayern Cengiz ganz genau unter die Lupe nehmen“. Der 21-jährige Offensivstar, der vornehmlich über die rechte Seite kommt, aber auch auf links sowie als „Falsche Neun“ auflaufen kann, wechselte im Sommer 2017 für rund 15 Millionen Euro vom amtierenden türkischen Vizemeister Başakşehir zur Roma. Dort entwickelte sich Ünder enorm weiter, sodass der italienische Hauptstadtklub erst kürzlich einen Preis von „mindestens 50 Millionen Euro“ aufrief. Damit wäre Cengiz Ünder zweifelsohne eine immer noch kostspielige Investition, würde aber im Vergleich zu Sané nur rund die Hälfte an Ablöse kosten.

Der FC Bayern gab bekannt, dass man bis zum Pflichtspielauftakt am 3. August (Super-Cup gegen Borussia Dortmund) „ein gutes Team“ beisammen haben möchte.

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