Im Rahmen des 7. Spieltages kam es am Donnerstagabend zum ersten türkischen Duell dieser EuroLeague-Saison. Jubeln durfte dabei am Ende Anadolu Efes, das Beşiktaş dank einer dominanten ersten Halbzeit verdient mit 89:80 bezwang. Derweil steht Fenerbahçe vor der aktuell wohl schwierigsten Aufgabe im europäischen Basketball.
Nachdem Beşiktaş zum Saisonauftakt in der Basketbol Süper Ligi vor einem knappen Monat mit 81:95 bei Anadolu Efes verloren hatte, gastierten die "Schwarzen Adler" am 7. Spieltag der EuroLeague auch im internationalen Wettbewerb erneut beim Istanbuler Stadtrivalen. Genau genommen handelte es sich für BJK aber mehr oder weniger um gewohntes Terrain mit gegnerischen Fans, denn bekanntlich trägt der Traditionsverein einen Großteil seiner Heimspiele in dieser Saison, wie auch Efes, im Basketbol Gelişim Merkezi aus. Die Körbe in der hochmodernen, erst im September 2024 eröffneten Arena sollten den Schwarz-Weißen also eigentlich vertraut sein, doch der Start im Derby ging für die Mannschaft von Head Coach Dušan Alimpijević trotzdem mächtig nach hinten los. Nach einem 17:29 im ersten Viertel verlief auch der zweite Spielabschnitt aus BJK-Sicht kaum besser, sodass man bereits zur Halbzeit mit 36:57 im Hintertreffen lag. Von dieser Hypothek erholte sich Beşiktaş trotz eines 24:11 im dritten Viertel nicht mehr – Efes entschied die Partie auch dank 22 Punkten von Nachverpflichtung Cameron Payne und einigen schwierigen Dreiern souverän mit 89:80 für sich. Durch den zweiten Sieg in Folge verzeichnet der zweifache EuroLeague-Champion wie die Alimpijević-Truppe eine Zwischenbilanz von drei Siegen und vier Niederlagen.
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— EuroLeague (@EuroLeague) October 22, 2026
Topspiel am Freitagabend
Während Anadolu Efes und Beşiktaş dem breiten Mittelfeld des besten Basketball-Wettbewerbs Europas angehören, hat der aktuelle Tabellenzweite Fenerbahçe ganz andere Ziele. Für die "Kanarienvögel" zählt nur die Teilnahme am Final Four, wo man in der Vorsaison im Halbfinale am späteren Titelträger Olympiakos Piräus scheiterte. Mit den Griechen bekommt es Fener am Freitagabend (20.15 Uhr MESZ) zu tun, was nicht nur aufgrund der jeweiligen 5:1-Bilanz beider Teams für eine heiße Begegnung sorgen dürfte. Das letzte Gastspiel im Athener Großraum verlief für die Gelb-Marineblauen jedoch alles andere als gewünscht: Am 4. Spieltag trat der türkische Meister bei Panathinaikos an und verlor am Ende auch in der Höhe verdient mit 74:92. Die zweite Saisonniederlage in der EuroLeague will das Team von Erfolgstrainer Šarūnas Jasikevičius gegen das Star-Ensemble um Power Forward Sasha Vezenkov nun unbedingt vermeiden, bevor in der kommenden Woche der nächste Doppelspieltag mit ebenfalls anspruchsvollen Duellen gegen Valencia Basket sowie Real Madrid vor der Tür steht. Ein kleiner Vorteil für Fenerbahçe könnte dabei sein, dass Olympiakos aufgrund von Renovierungsarbeiten temporär nicht im eigenen Peace and Friendship Stadium, sondern in der Sunel Arena von AEK Athen zuhause ist.
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Foto: X / EuroLeague

