Der nächste WM-Tag hatte gleich mehrere Geschichten zu bieten. Deutschland startete mit einem deutlichen 7:1 gegen Curaçao in das Turnier und setzte in Gruppe E direkt ein Ausrufezeichen. In Gruppe F ließen dagegen die Niederlande beim 2:2 gegen Japan trotz zweimaliger Führung Punkte liegen. Schweden nutzte die Vorlage und feierte gegen Tunesien einen klaren 5:1-Erfolg. Auch die Elfenbeinküste durfte spät jubeln.
Deutschland zerlegt Curaçao
Deutschland hat zum Auftakt der Gruppe E keine Zweifel aufkommen lassen. Gegen WM-Neuling Curaçao setzte sich die Mannschaft von Julian Nagelsmann deutlich mit 7:1 durch und sorgte damit für den bislang klarsten deutschen WM-Start seit Jahren. Bereits zur Pause führte die DFB-Elf mit 3:1, nach dem Seitenwechsel wurde es dann deutlich. Kai Havertz traf doppelt, außerdem trugen sich Nmecha, Schlotterbeck, Musiala, Brown und Deniz Undav in die Torschützenliste ein. Curaçao gelang zwar ein besonderer Treffer auf der großen WM-Bühne, am klaren deutschen Auftaktsieg änderte das aber nichts.
Japan ärgert die Niederlande
Die Niederlande sind dagegen mit einem Dämpfer in das Turnier gestartet. Gegen Japan führte Oranje zweimal, musste sich am Ende aber mit einem 2:2 zufriedengeben. Virgil van Dijk brachte die Elftal zunächst in Führung, doch Keito Nakamura sorgte für den Ausgleich. Auch nach dem zweiten niederländischen Treffer durch Crysencio Summerville blieb Japan im Spiel und schlug in der Schlussphase erneut zurück. Für die Niederlande ist das Remis ein frühes Warnsignal. Japan zeigte dagegen einmal mehr, dass mit dem Team auf großer Bühne immer zu rechnen ist.
Diallo erlöst die Elfenbeinküste
Auch in Gruppe E blieb es lange eng. Die Elfenbeinküste setzte sich gegen Ecuador knapp mit 1:0 durch und verschaffte sich damit eine wichtige Ausgangslage für die kommenden Aufgaben. Den entscheidenden Treffer erzielte Amad Diallo kurz vor Schluss. Ecuador hielt über weite Strecken gut dagegen und hatte selbst Möglichkeiten, musste am Ende aber eine bittere Auftaktniederlage hinnehmen. Für die Ivorer war es dagegen ein Start nach Maß.
Schweden überrollt Tunesien
Das deutlichste Ergebnis in Gruppe F lieferte Schweden. Gegen Tunesien feierten die Skandinavier einen klaren 5:1-Erfolg und übernahmen damit früh die Kontrolle in der Gruppe. Bereits zur Pause führte Schweden mit 2:1, nach dem Seitenwechsel wurde es dann deutlich. Yasin Ayari, Alexander Isak, Viktor Gyökeres und Mattias Svanberg sorgten für den souveränen Auftaktsieg. Tunesien gelang durch Omar Rekik nur der zwischenzeitliche Anschluss.
Deutschland und Schweden setzen Zeichen
Nach diesem WM-Tag stehen vor allem Deutschland und Schweden mit breiter Brust da. Beide Teams starteten mit deutlichen Siegen und setzten früh ein Signal an die Konkurrenz. Für die Niederlande ist das Remis gegen Japan dagegen ein erster Rückschlag. Oranje bleibt zwar im Rennen, steht nach dem verpassten Auftaktsieg aber bereits früher unter Druck als erhofft. Auch Ecuador muss nach der späten Niederlage gegen die Elfenbeinküste direkt reagieren.
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Foto: David Ramos/Getty Images

