Bei Fenerbahçe deutet sich der nächste Abgang an. Nach drei bereits vollzogenen Transfers soll nun auch Çağlar Söyüncü den Verein verlassen. Die Verantwortlichen haben dem Innenverteidiger demnach mitgeteilt, dass er sich einen neuen Klub suchen könne.
Fenerbahçe arbeitet weiterhin intensiv an der Verkleinerung und Neustrukturierung seines Kaders. Erst am Mittwoch gaben die Gelb-Marineblauen innerhalb kurzer Zeit die Abgänge von Sidiki Cherif, Anthony Musaba und Omar Fayed bekannt. Cherif wechselte dauerhaft zu Coventry City in die Premier League. Musaba wurde an den englischen Zweitligisten Norwich City ausgeliehen, während Fayed seine Karriere nach seinem festen Transfer zu Frosinone Calcio in Italien fortsetzt. Nun könnte ein deutlich prominenterer Name folgen.
Söyüncü offenbar nicht mehr eingeplant
Nach Informationen der türkischen Tageszeitung "Sözcü" gehört Çağlar Söyüncü nicht mehr zu den Spielern, mit denen Fenerbahçe für den weiteren Saisonverlauf plant. Die Vereinsführung soll den 30-Jährigen deshalb aufgefordert haben, sich noch während der laufenden Transferperiode nach einem neuen Arbeitgeber umzusehen. Eine offizielle Bestätigung des Klubs liegt bislang nicht vor. Auch ein konkreter Interessent für den türkischen Nationalspieler wird in dem Bericht nicht genannt. Söyüncüs Vertrag bei Fenerbahçe läuft noch bis zum Sommer 2027. Ein Abschied müsste daher entweder über einen dauerhaften Transfer oder ein Leihgeschäft geregelt werden. Im LIGABlatt-TransferCenter werdet ihr über alle Entwicklungen informiert!
Erst ausgeliehen, dann fest verpflichtet
Der Innenverteidiger kam zunächst auf Leihbasis vom spanischen Erstligisten Atlético Madrid nach Istanbul. Nach überzeugenden ersten Monaten verpflichtete Fenerbahçe den Abwehrspieler anschließend dauerhaft. Seitdem absolvierte Söyüncü insgesamt 75 Pflichtspiele für die Gelb-Marineblauen. Dabei erzielte er vier Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Trotz seiner Erfahrung und seiner internationalen Laufbahn scheint der Verteidiger unter Trainer İsmail Kartal inzwischen keine sportliche Perspektive mehr zu besitzen. In der Innenverteidigung verfügt Fenerbahçe mit Milan Škriniar, Nathan Aké und Jayden Oosterwolde über mehrere Alternativen. Oosterwolde wird von Kartal derzeit zwar bevorzugt auf der linken Abwehrseite eingesetzt, kann bei Bedarf aber auch im Zentrum spielen.
Foto: Ahmad Mora/Getty Images
