Seit mittlerweile mehreren Wochen ringt Beşiktaş um die Dienste von Wout Weghorst. Entgegen aller Annahmen hat sich der niederländische Stürmer vom FC Burnley aber weiterhin nicht entschieden. Beşiktaş nimmt deshalb bereits Alternativen ins Visier.

Am zurückliegenden Sonntag sollte die Entscheidung fallen – wechselt Wout Weghorst für eine Saison zu Beşiktaş oder schlägt der niederländische Stürmer, der unter anderem auch von Eintracht Frankfurt umworben werden soll, das Angebot der „Schwarzen Adler“ aus. Der vom Stürmer im Vorfeld erbotenen Gedenkzeit bis zu diesem Stichtag am Sonntag folgte nun eine erneute Vertagung der Entscheidung. Der 29-jährige Stürmer, der nach seinem Winter-Wechsel vor einem halben Jahr zum FC Burnley, den Klub wegen des Abstiegs in die Championship in diesem Sommer auf Leihbasis für eine Saison verlassen darf, ringt weiter mit sich und der Offerte vom Bosporus. Beşiktaş-Präsident Ahmet Nur Çebi erklärte dazu am Montag wiederholt gegenüber der türkischen Presse: „Wir haben uns mit dem Spieler geeinigt, das Angebot ist fertig zur Unterschrift.“ Konkret handelt es sich dabei um eine Leihe zum Nulltarif, allerdings mit der vollständigen Übernahme des Burnley-Gehalts von 2,7 Millionen Euro.

Des Weiteren betonte Ahmet Nur Çebi, dass man sich (unabhängig von der Hängepartie um Weghorst) mit Alternativen beschäftige. Alexander Sörloth stehe demnach weiterhin hoch im Kurs. Der Süper-Lig-Torschützenkönig von 2020 weilte die vergangene Saison bei Real Sociedad, ist aber weiterhin an RB Leipzig gebunden, die aber nicht weiter mit dem Norweger planen und ihn in diesem Sommer unbedingt verkaufen möchten. Neben Sörloth beschäftige sich Beşiktaş nach Aussagen Çebis zudem mit Jackson Muleka, der sich in der Rückrunde der vergangenen Saison bei Kasımpaşa mit zwölf Treffern in 14 Spielen ins Rampenlicht schoss. Der 22-jährige Kongolese ist nach der halbjährigen Leihe bei Kasımpaşa mittlerweile zurück in Lüttich, wo er noch bis 2024 vertraglich gebunden ist. Sowohl Muleka als auch Sörloth würden Beşiktaş also im Falle eines Wechsels eine Ablösesumme kosten, die sich jeweils im oberen einstelligen Millionenbereich bewegen dürfte. Für das klamme Beşiktaş wären das ziemlich teure Alternativen.

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