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INGLEWOOD, CALIFORNIA - JULY 10: Fabian Ruiz #8 of Spain celebrates the team's first goal during the FIFA World Cup 2026 Quarter Final match between Spain and Belgium at Los Angeles Stadium on July 10, 2026 in Inglewood, California. (Photo by Alex Grimm/Getty Images)

WM-Tag #29: Merino sticht wieder, Spanien folgt Frankreich

Belgien scheitert spät – Norwegen und England kämpfen am Abend um das Halbfinale

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Der nächste WM-Tag brachte die zweite Entscheidung im Viertelfinale. Spanien setzte sich in Los Angeles mit 2:1 gegen Belgien durch und trifft im Halbfinale nun auf Frankreich. Wieder wurde Mikel Merino zum späten Matchwinner. Am Abend steht mit Norwegen gegen England das nächste große K.o.-Duell an.

Merino entscheidet das nächste K.o.-Spiel

Spanien steht im Halbfinale der Weltmeisterschaft. Die Mannschaft von Luis de la Fuente setzte sich gegen Belgien mit 2:1 durch und bleibt damit weiter auf Kurs. Wie schon im Achtelfinale gegen Portugal wurde Mikel Merino zum entscheidenden Mann. Dabei begann Spanien druckvoll und belohnte sich nach einer halben Stunde. Fabián Ruiz brachte den Europameister in Führung, nachdem Thibaut Courtois zuvor stark pariert hatte. Belgien ließ sich davon jedoch nicht aus dem Spiel nehmen und antwortete noch vor der Pause. Charles De Ketelaere lief bei einer Flanke von Timothy Castagne stark ein und köpfte zum 1:1 ein. Für Spanien war es der erste Gegentreffer des Turniers. Nach dem Seitenwechsel kontrollierte Spanien über weite Strecken den Ball, fand gegen Belgien aber lange keinen Weg zum zweiten Treffer. Lamine Yamal blieb über die rechte Seite immer wieder gefährlich, während Belgien mit Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku auf einzelne Umschaltmomente setzte. In der Schlussphase schlug dann erneut Merino zu. Der Mittelfeldspieler war erst kurz zuvor eingewechselt worden, als Senne Lammens einen flachen Abschluss von Pau Cubarsí nicht festhalten konnte. Merino reagierte am schnellsten und traf in der 88. Spielminute zum 2:1.

Belgien verliert Courtois und das Spiel

Für Belgien ist das Aus bitter. Die Mannschaft von Rudi Garcia hielt lange gut dagegen, musste aber schon vor und während der Partie Rückschläge verkraften. Youri Tielemans verletzte sich beim Aufwärmen und fiel kurzfristig aus, Amadou Onana fehlte ohnehin verletzt. Besonders schwer wog dann der Ausfall von Courtois, der im zweiten Durchgang wegen muskulärer Probleme vom Platz musste. Lammens kam für den Real-Torhüter ins Spiel und rückte ausgerechnet beim entscheidenden Gegentreffer unglücklich in den Mittelpunkt. Belgien warf anschließend noch einmal alles nach vorne, fand aber keinen zweiten Ausgleich mehr. Spanien steht damit erstmals seit dem WM-Triumph 2010 wieder in einem Halbfinale. Dort wartet Frankreich. Für Belgien endet dagegen ein Turnier, das nach dem schwachen Start zwar noch Fahrt aufgenommen hatte, am Ende aber an einem der stärksten Gegner dieser WM zerbrach.

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Haaland gegen Kane in Miami

Am Abend geht es mit dem nächsten Viertelfinale weiter. Um 23 Uhr trifft Norwegen in Miami auf England. Im Mittelpunkt steht natürlich das Duell zweier Weltklassestürmer: Erling Haaland gegen Harry Kane. Norwegen ist eine der großen Geschichten dieses Turniers. Die Mannschaft von Ståle Solbakken erreichte erstmals ein WM-Viertelfinale und geht nach dem 2:1 gegen Brasilien mit viel Rückenwind in die Partie. Haaland hat bei dieser WM bereits sieben Tore erzielt, darunter den Doppelpack gegen Brasilien, und ist damit einer der gefährlichsten Spieler des Turniers. England bringt allerdings ebenfalls viel Qualität mit. Kane steht bei sechs Turniertoren, Jude Bellingham hat sich in den vergangenen Spielen immer stärker in den Vordergrund gespielt. Der 3:2-Erfolg gegen Mexiko war zwar wild und phasenweise chaotisch, zeigte aber auch, dass die Mannschaft von Thomas Tuchel schwierige Spielverläufe überstehen kann. Eine Schwächung gibt es dennoch: Jarell Quansah fehlt nach seiner Roten Karte gegen Mexiko gesperrt. Gerade gegen Haaland und Norwegens Umschaltspiel könnte das ein wichtiger Faktor werden. Der Sieger trifft im Halbfinale auf den Gewinner des Duells zwischen Argentinien und der Schweiz.

Foto: Alex Grimm/Getty Images