Nach der Vertragsauflösung bei Malatya steht Semih Kaya nun unmittelbar vor einer Rückkehr zu Galatasaray. Der Jugendklub des mittlerweile 30-jährigen Verteidigers soll laut türkischen Medien schon alle Modalitäten für einen zeitnahen Transfer geklärt haben. Auf der Rechtsverteidigerposition wäre Kaya eine Soforthilfe. 

Bei „Cim Bom“ scheint das aktuelle Winter-Transferfenster zur Zeit der Rückholaktionen zu werden. Nach Stürmer Bafetimbi Gomis steht nun die nächste Rückkehr eines Spielers vergangener, erfolgreicher Zeiten bevor: Semih Kaya wird sich wohl für den Rest der Saison Galatasaray anschließen – das berichten türkische Medien am Donnerstag übereinstimmend. Demnach seien zwischen Kaya und den „Löwen“ bereits alle Modalitäten geklärt, die Verpflichtung werde demnach zeitnah fix gemacht. Kaya, der aus der Galatasaray-Jugend stammt, in der Glanz-und-Gloria-Zeit mit Drogba, Sneijder und Co. den Durchbruch schaffte, später dann aber an Sparta Prag transferiert wurde, würde ablösefrei zum kriselnden Team von GS-Trainer Domenec Torrent stoßen. Vor wenigen Tagen ist der 30-jährige Verteidiger bei Malatyaspor vor die Tür gesetzt worden und ist demnach jetzt als vereinsloser Spieler frei verfügbar.

Wie türkische Medien schreiben, soll sich insbesondere Trainer Torrent für eine Verpflichtung von Kaya ausgesprochen haben, weil dieser im 23-fachen türkischen Nationalspieler eine Soforthilfe für die Defensive sieht. Nach dem Wechsel von DeAndre Yedlin zu Inter Miami in die US-amerikanische MLS und den weiterhin verletzten bzw. nicht einsatzfähigen Sasha Boey und Omar Elabdeloaui ist auf der Rechtsverteidigerposition ein großes Vakuum entstanden – eine Position, die Kaya als gelernter Innenverteidiger ebenfalls beherrscht. Einer Rückkehr zu Galatasaray und die Rolle als Notnagel in der Abwehr anzunehmen, scheint Kaya jedenfalls nicht abgeneigt zu sein. Bei einem kurzen Austausch mit dem Klub-Management soll Kaya laut türkischen Medien erklärt haben, dass er auf jeden Fall komme, sollte er gebraucht werden. Schließlich sei Galatasaray sein „Zuhause“.