MILAN, ITALY - NOVEMBER 29: Rafael Leao of AC Milan looks on during the Serie A match between AC Milan and SS Lazio at Giuseppe Meazza Stadium on November 29, 2025 in Milan, Italy. (Photo by Marco Luzzani/Getty Images)

Italienische Medien: Milan lockert Forderungen für Gala-Ziel Rafael Leão

Dem Spieler selbst kommen aber angeblich Zweifel

Italienischen Medienberichten zufolge ist der AC Mailand nun doch bereit, bezüglich geforderten Ablösesumme für Rafael Leão, um den sich Galatasaray seit Wochen bemüht, Zugeständnisse zu machen und dem türkischen Rekordmeister entgegenzukommen. Allerdings heißt es nun, dass der Spieler selbst, von dem es zuletzt hieß, dass er gerne zu Galatasaray wechseln würde, plötzlich doch Zweifel bekommen habe. 

Galatasaray ist anders als die Konkurrenz in der Süper Lig auf dem Transfermarkt bislang noch sehr zurückhaltend geblieben. Bis auf Sechser Lesley Ugochukwu, der per Leihe mit Kaufoption vom FC Burnley kam, hat man noch keine großen Neuzugänge vermeldet, was besonders unter den Fans für viel Kopfkratzen sorgt. Dass nun das Auftaktspiel in die neue Süper-Lig-Saison gegen Aufsteiger Çorum FK zuhause nur in einem mageren 2:2 endete, sorgt nun dafür, dass auch bei Trainer Okan Buruk die Forderungen nach neuen Spielern immer lauter werden. Passend dazu wird nun berichtet, dass der AC Mailand die Ablöseforderungen für Rafael Leão, um den sich Galatasaray seit Wochen bemüht, etwas gelockert haben soll und nicht mehr auf 50 bis 60 Millionen Euro poche.

Milan fordert über 40 Millionen Euro für Rafael Leão 

Einem Bericht der italienischen Sportzeitung "La Gazzetta dello Sport" zufolge rückt der AC Mailand von der ursprünglichen Ablöseforderung in Höhe von ungefähr 55 Millionen Euro für Rafael Leão ab und sei nun bereit, den Angreifer für ein Gesamtpaket über 40 bis 45 Millionen Euro ziehen zu lassen. Zuletzt hatte Galatasaray angeblich 35 Millionen Euro plus zusätzliche Boni für den 27-Jährigen geboten und man habe auch mit dem Spieler selbst eine grundsätzliche Einigung erzielen können. Sollten die "Löwen" bei ihrem Wunschspieler also angebotstechnisch noch einmal nachlegen, erscheint eine Einigung zwischen den Klubs durchaus als denkbar. Grundsätzlich soll es den "Rossoneri" vor allem darum gehen, Einnahmen zu generieren, um die in neue Spieler wieder zu reinvestieren zu können.

Leão bevorzugt Wechsel nach England 

Auch wenn Milan nun zu neuen Verhandlungen bereit sein soll, heißt es nun ebenfalls, dass Galatasaray in diesem Poker ein ganz anderes Problem habe: Laut dem Zeitungsbericht habe Rafael Leão bezüglich eines etwaigen Wechsels in die Türkei nun doch Zweifel bekommen und wolle stattdessen erst einmal andere Optionen prüfen. Angeblich plane der Portugiese, anstatt in die Süper Lig lieber in die englische Premier League zu wechseln. Ein Wechsel in die Türkei würde er als einen sportlichen Rückschritt werten, der nach aktuellem Stand einfach zu frühe käme. Sollte kein interessanter Klub aus England anklopfen, so heißt es weiter, könne sich Rafael Leão auch vorstellen, noch ein weiteres Jahr in Mailand zu bleiben.

Foto: Marco Luzzani / Getty Images