Hinter Borussia Dortmund liegt eine äußerst durchwachsene Saison. Teils berauschenden Fußballfesten folgten unzählige, zum Teil blamable Auftritte. Unter dem Österreicher Peter Stöger scheint die Borussia aber zumindest das Minimalziel Champions League zu erreichen – schon mit einem Sieg am heutigen Samstag gegen Mainz 05 wäre der BVB nicht mehr von einem der ersten vier Ränge zu verdrängen.

Doch in Dortmund weiß man die noch laufende Spielzeit richtig einzuordnen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte unlängst angekündigt, dass im Sommer ein personeller Umbruch erfolgen wird. Eine der größten Baustellen im BVB-Kader: Das zentral-defensive Mittelfeld, das gerade in großen Spielen häufig mehr als überfordert wirkte und zuletzt als Achillesferse des BVB galt.

Heißt die Lösung Bakayoko?

Doch eine Lösung des Problems scheint in Sicht, zumindest wenn es nach der britischen "Daily Mail" geht. Diese bringt nämlich Tiemoué Bakayoko beim BVB ins Gespräch. Der Franzose wechselte zwar erst vor einem Jahr von der AS Monaco zum FC Chelsea, doch dort konnte der 60-Millionen-Euro-Mann noch nicht nachhaltig auf sich aufmerksam machen.

Der 23-Jährige soll die "Blues" nun für 40 Millionen Euro verlassen dürfen. Viel Geld für die Westfalen, bei denen Bakayoko somit zum teuersten Transfer der Vereinsgeschichte aufsteigen würde. Allerdings hat der BVB in den vergangenen Transferperioden durch die Millionenabgänge von Dembélé und Aubameyang viel Geld eingenommen, das nun an anderer Stelle wieder reinvestiert werden könnte.