Der derzeit an seinen Ex-Klub Dinamo Zagreb ausgeliehene Fenerbahçe-Torwart Dominik Livaković könnte die "Kanarienvögel" bei einem adäquaten Angebot verlassen, um noch einmal Geld in die Kassen zu spülen. Wie es aktuell heißt, soll der Kroate in England und Italien Begehrlichkeiten geweckt haben, weshalb sich ein Transfer anzubahnen scheint.
Das Kapitel Dominik Livaković bei Fenerbahçe könnte bald sein Ende finden. Im Sommer 2023 war der heute 31-Jährige für 6,65 Millionen Euro von Dinamo Zagreb zum 19-maligen türkischen Meister gewechselt, was damals durchaus für Aufsehen sorgte, da der kroatische National-Torhüter durch seine starken Leistungen bei der WM 2022 in Qatar durchaus für Aufsehen gesorgt hatte. Inzwischen ist die Stimmung zwischen Spieler und Klub allerdings eher frostig und nach einer gescheiterten Leihe zum FC Girona, schnürt Livaković derzeit wieder bei Dinamo Zagreb auf Leihbasis seine Schuhe. Es sieht nun danach aus, dass eine Rückkehr zu Fenerbahçe womöglich gar nicht mehr passieren könnte, da es offenbar Interessenten aus Italien und England geben soll.
Dominik Livaković bei Fenerbahçe wieder die Nummer eins?
Wie die kroatische Zeitung "Germanijak" berichtet, bestehe bei Dinamo Zagreb zwar weiterhin die Hoffnung, dass man Dominik Livaković für einen schmalen Taler von Fenerbahçe zurückkaufen könne, doch stünden die Chancen dafür sehr schlecht: Auf der einen Seite soll es weitere zahlungskräftigere Interessenten aus Europa geben, die für den Schlussmann einfach mehr Geld auf den Tisch legen würden, als die Kroaten, andererseits soll es bei Fenerbahçe selbst Stimmen geben, die fordern, dass Livaković wieder als Stammtorhüter zurückkehren solle, nachdem der aktuelle Stamm-Keeper Ederson – der Livaković übrigens im vergangenen Sommer verdrängt hatte – durch mehrere Patzer bei den Fans und einigen Vereinsverantwortlichen in Ungnade gefallen ist.
Crystal Palace mit besten Chancen auf Livaković-Verpflichtung
Die Chance, dass Dominik Livaković bei Fenerbahçe erneut die Nummer eins werden könnte, gilt aber laut dem Bericht als sehr gering, da man sich, selbst man Ederson tatsächlich vor die Türe setzen würde, dann eher nach einer neuen Alternative umschauen würde, als auf den bereits zuvor gescheiterten kroatischen Schlussmann zu vertrauen. Stattdessen präferiere man, diesen für eine Summe von fünf bis sechs Millionen Euro wieder zu verkaufen. Diese Summe könne Dinamo Zagreb wohl nicht bezahlen, beim FC Turin und dem Genua CFC soll dies allerdings anders aussehen, denn beide Vereine sollen ein Auge auf den Keeper geworfen haben. In der Pole Position steht dem Vernehmen nach aber der englische Erstligist Crystal Palace, der sich ebenfalls mit Dominik Livaković auseinandersetzen soll und von den genannten Optionen als Favorit des Spielers gilt.
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