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Türkische Medien: Beşiktaş will sich Fenerbahçes Sofyan Amrabat schnappen!

Sechser ist derzeit mit Marokko bei der WM im Einsatz

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Türkischen Medienberichten zufolge will die Beşiktaş-Führung Fenerbahçe-Spieler Sofyan Amrabat verpflichten. Der Marokkaner gilt bei den "Kanarienvögeln" als Verkaufskandidat und war zuletzt an Betis Sevilla in die spanische LaLiga ausgeliehen. Viele Beobachter gingen eigentlich von einem dauerhaften Wechsel nach Spanien aus, doch scheint nun ausgerechnet Beşiktaş hier intervenieren zu wollen. 

Trotz der laufenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko steht der Betrieb bei den türkischen Profivereinen noch lange nicht still. Bei diesen läuft dieser Tage auf Hochtouren die Kaderplanung für die kommende Saison, wobei abgewogen werden muss, welche Spieler man verpflichten möchte und wer dafür gehen soll. Die WM ist hierbei ein entscheidender Faktor, da abgestellte Spieler, die bei diesem Turnier gute Leistungen zeigen, sich ins Schaufenster stellen und ihren Marktwert steigern können. Ebendies hofft man angeblich besonders bei Fenerbahçe, wo einige Kicker, die bei den Marineblau-Gelben noch einen gültigen Vertrag haben, nach Möglichkeit verkauft werden und Geld einspielen sollen. So ist es auch mit Sofyan Amrabat, der zwar zuletzt auf Leihbasis in Spanien kickte, aber noch dem 19-maligen türkischen Meister gehört und aktuell mit Marokko für Furore sorgt. Eigentlich war bislang die Hoffnung, dass Leih-Klub Betis Sevilla noch einmal ein lukratives Angebot auf den Tisch legt, doch scheint nun ausgerechnet Stadtrivale Beşiktaş den ersten Schritt für Sofyan Amrabat zu machen.

Beşiktaş auf der Suche nach einem neuen Sechser 

Laut einem Bericht der türkischen Zeitung "A Spor" plant die Vereinsführung von Beşiktaş die Verpflichtung von Sofyan Amrabat. Die "Schwarzen Adler" seien grundsätzlich auf der Suche nach einem klassischen Sechser, der gleichzeitig über Qualitäten im Spielaufbau verfügt und der 29-Jährige soll dieses gewünschte Profil perfekt abdecken. Angeblich wolle man dabei die Situation ausnutzen, dass Betis Sevilla derzeit mit einem Angebot noch zögert. Amrabat hatte dort zwar gute Leistungen gezeigt, wenn er auf dem Platz stand, hatte aber lange Phasen der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt verpasst, weshalb man sich nicht sicher sei, ob man wirklich viel Geld für einen verletzungsanfälligen Spieler bezahlen wolle, obgleich man sich am Ende für die Champions League qualifizieren konnte.

Alle Beteiligten wollen die WM abwarten 

Wie es im Bericht heißt, wollen allerdings alle Beteiligten noch die Weltmeisterschaft abwarten. Bei Fenerbahçe habe man die Hoffnung, dass Sofyan Amrabat ein sehr gutes Turnier spielt und somit seinen Marktwert noch einmal steigert. Bei Betis Sevilla will man sehen, wozu der Sechser auf höchstem Niveau in der Lage ist. Beşiktaş will abwarten, ob sich nicht vielleicht auch noch ein anderer interessanter Spieler in den Vordergrund Arbeitet. Amrabat selbst wiederum möchte sich nach Möglichkeit für einen möglichst gutdotierten Vertrag empfehlen. Nach aktuellem Stand soll es aber so aussehen, dass Fenerbahçe mindestens marktwertgerechte zehn Millionen Euro für den Marokkaner verlangen würde, sollte er sich nicht noch weiter hervortun. Bei Beşiktaş sei man unter Umständen tatsächlich auch gewillt, diese Summe zu bezahlen.