Laut türkischen Medienberichten hat sich Beşiktaş mit Ümit Akdağ von Liga-Konkurrenten Alanyaspor verstärkt. Wie es heißt, soll der Abwerspieler, der sowohl über die türkische als auch über die rumänische Staatsbürgerschaft verfügt, noch in der Nacht als Neuzugang registriert werden, um rechtzeitig noch bei der UEFA für die Europa League gemeldet zu werden.
Beşiktaş, das insgesamt sehr ordentlich in die neue Saison gestartet ist – sieben von neun Pflichtspielen konnte man gewinnen – wobei zuletzt beim 6:2-Erfolg gegen Çorum FK vor allem die mit neuen Stars wie Dušan Vlahović, Leandro Trossard und Ernest Poku besetzte Offensive Offensive des Klubs ihre Muskeln spielen lassen konnte – hatte in den vergangenen Partien auch mit defensiven Mängeln zu kämpfen gehabt, weshalb klar war, dass man hier noch nachlegen würde. Offenbar hat man hier nun die erhoffte Verstärkung klarmachen können, denn wie berichtet wird, sei die Verpflichtung von Innenverteidiger Ümit Akdağ von Alanyaspor fix.
Ümit Akdağ soll auch für die Europa League gemeldet werden
Wie die türkische Zeitung "A Spor" berichtet, hat Beşiktaş mit Süper-Lig-Konkurrent Alanyaspor eine Einigung bezüglich eines Transfers von Abwehrspieler Ümit Akdağ erzielen können. Der 22-Jährige werde demnach allerdings schon in der Nacht offiziell wechseln, um noch für die Europa League gemeldet werden zu können. Die Registrierungsfrist für die Kader läuft am 2. Dezember um 23:59 Uhr (MEZ) ab. Das bedeutet, dass ein normalerweise obligatorischer Medizincheck womöglich gar nicht erst vorgenommen werden konnte, um den Deal noch vor Ablauf der Deadline finalisieren zu können.
Dürfte sowohl für Rumänien als auch für die Türkei spielen
Über die genauen Details des Transfers ist bislang noch nichts bekannt. So ist noch nicht klar, ob es sich um einen Kauf gegen eine fixe Ablöse, eine einfache Leihe oder um eine Leihe mit Kaufoption, bzw. mit Kaufpflicht handle. Dementsprechend gibt es bislang auch noch keine Informationen bezügliche einer möglichen Ablösesumme. Ümit Akdağ, der als Sohn eines türkischen Vaters in Bucharest geboren wurde, durchlief nacheinander die Akademien vom FCSB, dem FC Chelsea und zuletzt von Alanyaspor, wo er nach zwei Leihen nach Göztepe und Toulouse in der vergangenen Saison zum Stammspieler reifte. Akdağ ist derzeit U21-Nationalspieler Rumäniens, wäre theoretisch aber auch für die Türkei spielberechtigt. Durch diesen Umstand ist er nicht von der Ausländerregel der TFF betroffen.
