ISTANBUL, TURKEY - OCTOBER 26: Kerem Akturkoglu of Fenerbahce confronts with Roland Sallai of Galatasaray during the Turkish Super League 2026/27 match between Galatasaray SK and Fenerbahce SK at Rams Park Stadium on October 26, 2026 in Istanbul, Turkey. (Photo by Ahmad Mora/Getty Images)

Derby-Nachbeben: Fenerbahçe fordert Knallhart-Strafen nach Schlägerei mit Galatasaray!

Nach den Tumulten ist vor der Aufarbeitung: Fenerbahçe hat nach der skandalösen Massenschlägerei im Derby gegen Galatasaray ein Statement veröffentlicht und die Aktionen des Rivalen scharf kritisiert. Den Übeltätern droht unterdessen eine Sperre von bis zu zehn Spielen. 

Klartext von Fenerbahçe nach der Massenschlägerei auf dem Rasen des RAMS Park: "Wir verurteilen die verbalen und körperlichen Angriffe gegen unsere Spieler während des gestrigen Derbys aufs Schärfste", schreibt der Derby-Verlierer in einem am Dienstagmittag veröffentlichten Statement. Aus Sicht der "Kanarienvögel" ist vor allem Galatasaray Schuld an der Eskalation. "Die Ereignisse, die mit einem verbalen Angriff auf Kerem Aktürkoğlu begannen, eskalierten, als Serhat Doğan vom Analyseteam von Galatasaray Matteo Guendouzi attackierte und Abdülkerim Bardakçı einem unserer Spieler an den Haaren zog, sind inakzeptabel", heißt es in der Stellungnahme weiter.

PFDK ermittelt: Strafmaß abhängig vom Urteil 

Was geschehen ist, könne nicht einfach als übliche ‚Derby-Spannung‘ abgetan werden, prangert Fenerbahçe an und verweist damit indirekt auch an den türkischen Fußballverband, von dem ein hartes Durchgreifen erwartet wird. Die zuständige Disziplinarkommission PFDK hat die Vorkommnisse bereits aufgenommen und wird in einem Verfahren nun über das Strafmaß der Übeltäter entscheiden. Besonders im Fokus: Abdülkerim Bardakçı und Archie Brown, die sich einen regelrechten Ringkampf lieferten, einander würgten und zu Boden drückten. Wird der Fall als Tätlichkeit eingestuft, droht den beiden Streithähnen eine Sperre von jeweils drei bis fünf Spielen. Entscheidet die PFDK auf versuchte Körperverletzung, drohen gar fünf bis zehn Spiele Sperre.

GS-Trainer Buruk: "Natürlich ist das nicht ideal, aber …"

Von Galatasaray gibt es Stand Dienstagnachmittag noch keine Stellungnahme. Trainer Okan Buruk hatte sich zuvor aber bei der Pressekonferenz nach Spiel zu den Tumulten auf dem Rasen geäußert. " Nach so einem Spiel gibt es immer Reaktionen von manchen Spielern, besonders von der Verlierermannschaft. Natürlich ist das nicht ideal, aber das Spiel an sich verlief zuvor fair. Die notwendigen Strafen werden verhängt werden."