Galatasaray reagiert offenbar mit deutlichen personellen Konsequenzen auf die 0:4-Niederlage bei Trabzonspor. Trainer Okan Buruk plant nach Informationen türkischer Medien einen umfassenden Umbau seiner Offensive. Gleich mehrere prominente Namen sollen nach der Länderspielpause ihre bisherige Rolle verlieren.
Dem Bericht zufolge will Buruk Yunus Akgün wieder dauerhaft auf der rechten Außenbahn einsetzen. Für Leroy Sané hätte diese Entscheidung direkte Folgen: Der ehemalige Bayern-Profi soll zunächst auf die Bank rücken. Sané stand zuletzt bereits mehrfach in der Kritik und konnte auch beim Debakel in Trabzon keine entscheidenden Akzente setzen.
Batrakov soll künftig fest auf der Zehn spielen
Noch klarer scheint die Planung im offensiven Mittelfeld zu sein. Aleksey Batrakov soll künftig fest auf der Zehn spielen und nicht mehr zwischen mehreren Positionen wechseln. Der russische Neuzugang gilt damit offenbar als einer der Gewinner des geplanten Umbaus. Auf der linken Seite soll Rafael Leão gesetzt sein. Damit droht auch Barış Alper Yılmaz ein Platz auf der Ersatzbank. Der türkische Nationalspieler gehörte in den vergangenen Jahren zu den wichtigsten Offensivspielern von "Cim Bom", konnte in den ersten Wochen der neuen Saison jedoch nicht konstant überzeugen. Neu in der App – Mit dem LIGABlatt-MatchRadio die Süper Lig LIVE! hören!
Osimhen soll nach Rückkehr wieder gesetzt sein
Auch im Sturmzentrum gibt es eine klare Tendenz. Victor Osimhen soll nach seiner Rückkehr wieder seinen Stammplatz übernehmen, sofern der Nigerianer fit und nicht gesperrt ist. Damit würde Buruk seine Offensive nach dem schwachen Saisonstart praktisch komplett neu ordnen. Der Druck auf den Galatasaray-Trainer ist nach der deutlichen Niederlage in Trabzon deutlich gestiegen. Zuletzt wurde bereits über interne Kritik an seiner taktischen Ausrichtung und Personalwahl berichtet. Der geplante Umbau wäre nun die erste deutlich sichtbare Reaktion auf diese Diskussionen.
