Nach Derby-Niederlage: Fenerbahçe-Coach will gegen AS Rom umstellen

Mindestens vier Spieler sollen ausgetauscht werden

Bei der bitteren 1:2-Heimniederlage im Derby gegen Beşiktaş am vergangenen Wochenende hat Fenerbahçe schmerzlich die eigenen Grenzen aufgezeigt bekommen. Aus diesem Grund habe Cheftrainer İsmail Kartal beschlossen im anstehenden Champions-League-Spiel gegen die AS Rom personell auf mindestens vier Positionen umzustellen. 

Derby-Niederlagen tun immer weh, besonders aber, wenn es vor heimischem Publikum passiert und noch schlimmer ist es, wenn der Gegner dabei die eindeutig bessere Mannschaft ist und man selbst mit einem 1:2 sogar noch gut bedient ist. Dieser Realität steht nun Fenerbahçe gegenüber, das am Wochenende in der Süper Lig im Derby von Dauerrivale Beşiktaş phasenweise vorgeführt wurde. So eine Leistung ist natürlich inakzeptabel und wird für das hohe Niveau, das in der Champions League zu erwarten ist, nicht reichen. Dementsprechend soll Fener-Coach auch entschieden haben, gleich mehrere Änderungen in der Startelf vorzunehmen und anderen Spielern eine Chance zu geben.

Nélson Semedo, İrfan Can Kahveci, Oğuz Aydın und Vedat Muriqi müssen auf die Bank

Wie die türkische Zeitung "Sabah" berichtet, habe Fenerbahçe-Trainer İsmail Kartal vor, im anstehenden CL-Heimspiel gegen die Roma mindestens vier Spieler auszutauschen. Demnach sollen Nélson Semedo, İrfan Can Kahveci, Oğuz Aydın und Vedat Muriqi aus der Startelf rausrotieren und anderen Spielern Platz machen. Der 65-Jährige sei zwar allgemein vom Auftreten seiner Mannschaft im Derby gegen Beşiktaş, das anschließend auch online noch weiter fleißig gegen die "Kanarienvögel" stichelte, enttäuscht, mit den vier genannten Spielern sei er allerdings besonders unzufrieden, weshalb er nun entsprechend personelle Konsequenzen ziehen werde.

İsmail Kartal plant unter anderem mit Romelu Lukaku 

Laut dem Bericht plane İsmail Kartal Mert Müldür für Nélson Semedo starten zu lassen, während İsmail Yüksek İrfan Can Kahveci ersetzen solle. Dies würde nicht nur eine einfache personelle Änderung bedeuten, sondern auch eine Anpassung in der Taktik, wonach man im Mittelfeldzentrum tiefer stehen würde, um sich defensiv abzusichern. Wer anstelle von Oğuz Aydın auf dem linken Flügel spielen werde, stünde zwar noch nicht final fest, jedoch plane der Coach entweder mit Kerem Aktürkoğlu oder mit Dorgeles Nene. Im Sturmzentrum wiederum sei die Sache klar und Romelu Lukaku solle Vedat Muriqi ersetzen. Der Belgier kennt den italienischen Fußball sehr gut und hat in der Vergangenheit auch selbst für die AS Rom gespielt. Zudem hat verfügt der 33-Jährige über weit mehr internationale Erfahrung und kann auf 94 Einsätze und 48 Tore sowie 13 Vorlagen im Europapokal verweisen. Allein in der Hauptrunde der Champions League kam Lukaku 42 Mal zum Einsatz, wobei ihm 23 Scorer gelangen.