Bei EA Sports FC 26 wird es ernst. Beim Esports World Cup in Paris biegt der FC Pro Last Chance Qualifier am Samstag auf die Zielgerade ein. Für zahlreiche Spieler ist es die letzte Möglichkeit, noch in die Play-ins zur FC Pro World Championship einzuziehen. Dort werden am Sonntag die letzten Plätze für das große Hauptturnier vergeben.
Die FC Pro World Championship ist der Höhepunkt der laufenden EA-FC-Saison. Vom 22. bis 26. Juli treten in Paris 36 der besten Spieler der Welt gegeneinander an. Gespielt wird um den Weltmeistertitel und ein Preisgeld von insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar. 26 Spieler stehen bereits sicher im Teilnehmerfeld. Die übrigen zehn Plätze werden über die Play-ins vergeben. Genau deshalb ist der Last Chance Qualifier so wichtig: Wer hier scheitert, verpasst die letzte offene Tür zur Weltmeisterschaft.
512 Spieler kämpfen um den letzten Weg
Der Last Chance Qualifier begann mit 512 Spielern aus aller Welt. Zunächst wurde das Feld in mehrere Gruppen aufgeteilt, anschließend ging es über weitere Phasen immer weiter in Richtung Entscheidung. Am Ende ziehen 14 Spieler aus dem LCQ in die Play-ins ein. Dort treffen sie am Samstag auf weitere Profis, die bereits für diese Qualifikationsrunde gesetzt sind. Insgesamt kämpfen 60 Spieler in den Play-ins um die letzten zehn Tickets für die FC Pro World Championship. Nach der Gruppenphase geht es in K.-o.-Duellen weiter. Wer seinen Abschnitt gewinnt, steht im Hauptturnier. Gerade deshalb ist der Weg über LCQ und Play-ins besonders hart. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich, wer seine Saison doch noch retten kann und wer den Sprung auf die große Bühne verpasst.
Bekannte Namen unter Druck
Im Last Chance Qualifier sind auch mehrere bekannte Spieler aus der internationalen FC-Pro-Szene dabei. EA nennt unter anderem GuiBarros, LJR_Peixoto, Stokes, Obrun, Ollelito, Fouma und KTzn als Namen, die sich noch über diesen Weg qualifizieren wollen. Auch die Play-ins selbst sind stark besetzt. Dort warten unter anderem Spieler wie Tekkz, Stingray, Jonny, Adida und Brice. Damit ist die letzte Qualifikationsrunde weit mehr als ein kleines Nebenturnier. Für einige Profis geht es um die vielleicht wichtigste Chance der Saison. Wie wertvoll dieser Weg sein kann, zeigte bereits die vergangene Spielzeit. ManuBachoore qualifizierte sich damals über die Play-ins für die FC Pro World Championship und gewann später sogar den Titel. Der Niederländer wurde damit zum ersten Spieler, der die FC Pro World Championship zweimal gewinnen konnte.
EA FC rückt wieder ins Zentrum
Für das Fußball-Gaming ist der Juli damit ein entscheidender Monat. In den vergangenen Wochen wurde viel über Alternativen zu EA Sports FC gesprochen. FIFA World Cup: Launch Edition sorgte bei Netflix Games für Diskussionen, GOALS versucht sich als kostenloser Herausforderer und eFootball bleibt Konamis eigener Weg. Bei FC Pro geht es nun aber wieder um den sportlichen Maßstab im Fußball-eSport. Während andere Titel vor allem über Zugänglichkeit, neue Ideen oder alternative Geschäftsmodelle kommen, entscheidet sich in Paris, wer aktuell zur Weltspitze in EA FC 26 gehört. Der Last Chance Qualifier ist dabei nur der Auftakt zur heißen Phase. Am Samstag fallen in den Play-ins die letzten Entscheidungen, danach steht das vollständige Teilnehmerfeld für die World Championship fest. Spätestens dann beginnt die eigentliche Jagd auf den Weltmeistertitel.
Für die verbliebenen Spieler ist die Rechnung einfach: Wer jetzt liefert, darf weiter von Paris träumen. Wer patzt, muss zuschauen, wenn ab dem 22. Juli die besten EA-FC-Profis der Welt um die Krone spielen.
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