Galatasaray hat einmal mehr tief in die eigene Tasche gegriffen und diesmal die bis dato noch offene Baustelle in der Innenverteidigung geschlossen. Wie der Verein selbst bestätigte, hat man sich mit der AS Monaco auf einen Transfer von Abwehrspieler Wilfried Singo geeinigt. Der 24-Jährige befindet sich schon in Istanbul und absolvierte eine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft.
Die Kaderplanung bei Galatasaray ist nun bis auf die Position des Rechtsverteidigers, wo man dem Vernehmen nach noch aktiv werden will, soweit abgeschlossen. Man konnte nämlich die qualitative Verstärkung für die allgemein als Schwachstelle ausgemachte Innenverteidigung holen, indem man sich Monaco-Defensivchef Wilfried Singo unter den Nagel gerissen hat. Übereinstimmenden Medienberichten wird dieser Transfer für Galatasaray richtig teuer und der Ivorer nach Victor Osimhen der zweitteuerste Neuzugang in der Geschichte der Süper Lig werden. Nicht einmal Beşiktaş-Rekord-Transfer Orkun Kökçü sei so teuer wie der neue Galatasaray-Profi.
Wilfried Singo kann Galatasaray 35 Millionen Euro kosten
Galatasaray hat auf der eigenen Website den Transfer von Wilfried Singo bestätigt. Auch wenn die Gala-Verantwortlichen noch keine finanziellen Details offiziell bekanntgegeben haben, sind sich die Medien weitestgehend einig: Demnach überweisen die Gelb-Roten eine Sockelablöse in Höhe von 30 Millionen Euro an die AS Monaco. Diese Summe kann durch zusätzliche Boni auf insgesamt 35 Millionen Euro anwachsen, womit der Verteidiger sogar teurer wäre als Orkun Kökçü vom Stadtrivalen Beşiktaş. Darüber hinaus sollen sich die Monegassen zudem noch eine Weiterverkaufsbeteiligung über zehn Prozent für den 29-maligen Nationalspieler der Elfenbeinküste gesichert haben, womit dieser in Zukunft insgesamt noch einmal teurer werden dürfte, sofern er seinen Vertrag in Istanbul nicht aussitzt.
Vertrag über 4+1 Jahre bei 4,8 Millionen Euro Grundgehalt
Was den Vertrag von Wilfried Singo angeht, so berichtet die türkische Zeitung "Hürriyet", dass der vielseitige Abwehrspieler einen Vierjahresvertrag in Istanbul unterschreibe, mit einer Option auf ein fünftes Jahr. Hierbei soll der 24-Jährige ein jährliches Grundsalär von mindestens 4,8 Millionen Euro kassieren, womit er im Vergleich zu den Offensiv-Stars Victor Osimhen, Leroy Sané und Mauro Icardi, die alle zwischen zehn und 20 Millionen Euro pro Jahr kassieren soll, zumindest gehaltstechnisch nicht allzu schwer ins Gewicht fällt. Dennoch ist dieser Transfer ein weiteres Ausrufezeichen, dass man sich nicht nur in der Süper Lig an der Spitze behaupten, sondern auch in Europa ein Wörtchen mitsprechen will. Diese Qualität wird es auch brauchen, denn die Gegner, die Galatasaray in der Ligaphase der Champions League zugelost wurden, haben es in sich.
