Fenerbahçe - Beşiktaş

Nach streitlustigem Auftreten im Derby: TFF sperrt Beşiktaş-Torjäger Dušan Vlahović

BJK will die Entscheidung anfechten

Der türkische Fußballverband TFF hat in einem Statement mitgeteilt, dass man Beşiktaş-Spieler Dušan Vlahović mit einer vorübergehenden Sperre für die Süper Lig belegt habe. Diese Entscheidung sei eine Reaktion auf das Verhalten des Serben während des Istanbul-Derbys gegen Fenerbahçe vom Samstagabend. 

In den vergangenen Tagen hätte Beşiktaş-Stürmer Dušan Vlahović eigentlich auf Wolke sieben schweben dürfen, nachdem er beim 6:2-Schützenfest gegen FK Çorum mit einem Dreierpack zunächst seine ersten Tore für seinen neuen Verein hatte bejubeln dürfen, was dann durch den 2:1-Siegtreffer im Istanbul-Derby auswärts bei Fenerbahçe noch zusätzlich getoppt wurde. Die Fans der "Schwarzen Adler" bejubelten den 26-Jährigen und er selbst schien die Atmosphäre zu genießen und seine Aufgabe für BJK richtig anzunehmen. Dabei ging Vlahović gerade im Derby sehr leidenschaftlich vor und scheute auch vor hitzigen Wortgefechten und teils auch körperlichen Auseinandersetzungen, wie gegen Fener-Kapitän Milan Škriniar nicht zurück. Diese Übermotiviertheit kommt dem Angreifer nun aber teuer zu stehen.

Dušan Vlahović für ein Spiel gesperrt 

In einem offiziellen Statement hat der türkische Fußballverband TFF im Vorfeld des fünften Spieltags der Süper-Lig-Saison 2026/27 bekanntgegeben, dass Beşiktaş-Spieler Dušan Vlahović für ein Spiel gesperrt werde. Als Grund wurde dessen Verhalten im Spiel gegen Fenerbahçe angegeben, wo er sich unter anderem mit Milan Škriniar wiederholt angelegt und mehrere Kopfstöße angedeutet hatte. Zwar hatten sich die Köpfe der beiden Streithähne berührt, aber eine direkte Ausholbewegung war nicht zu erkennen gewesen. Dennoch sei die Initiative eindeutig von Dušan Vlahović ausgegangen, weshalb nur er mit einer entsprechenden Sperre belegt worden sei. Dementsprechend wird der Mittelstürmer im anstehenden Heimspiel von Beşiktaş gegen Erzurumspor am Freitagabend nicht auflaufen dürfen. Wie "HT Spor" berichtet, will die Vereinsführung des 16-maligen türkischen Meisters gegen diese Entscheidung vorgehen, dass diese Entscheidung aber noch rechtzeitig gekippt werden kann, darf bezweifelt werden.