"Wird noch verrückter" – Galatasaray fiebert CL-Hammer gegen Barcelona entgegen!

Galatasaray steht vor der mutmaßlich schwierigsten Aufgabe der aktuellen Champions-League-Saison: Am Dienstagabend empfängt der türkische Meister das spanische Nonplusultra des FC Barcelona. Spieler und Trainer attestierten den Katalanen vorab pure Weltklasse, prophezeiten im RAMS Park aber einen packenden Showdown. 

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, als Galatasaray Liverpool im heimischen Stadion mit 1:0 bezwingen konnte. Auch damals, an jenem 30. September 2025, ebenfalls am 2. Spieltag der Ligaphase, wurde den "Löwen" gegen die vermeintlich übermächtigen Reds nicht viel zugetraut. Doch dank einer kämpferisch beispiellosen und von den frenetischen Fans aufgeheizten Atmosphäre gelang der Coup. Auf einen ähnlichen Abend setzt Okan Buruk auch gegen Barcelona: "Unsere Fans werden noch verrückter sein. Sie fiebern diesem Spiel schon riesig entgegen, und auch wir freuen uns riesig, gegen Barcelona zu spielen", erklärte der Galatasaray-Trainer bei der Pressekonferenz am Montag erwartungsfreudig.

Barcas brutale Bilanz bislang: 10 Spiele, 10 Siege, 39 Tore 

Doch mit dem FC Barcelona kommt das aktuelle Nonplusultra an den Bosporus – nicht nur, was die spanische LaLiga, sondern eher den gesamten europäischen Fußball betrifft. "Wir spielen gegen eine der formstärksten Mannschaften der Welt. Sie haben in dieser Saison alle ihre Spiele gewonnen", weiß auch Buruk. Aber wenn seine Spieler ihr Leistungsmaximum abrufen können, sei eine Überraschung möglich. Schließlich, so Buruk, habe seine Spieler und er in diesem Stadion schon viel erreicht.

Kein Team konnte den von Hansi Flick trainierten Katalanen in dieser Saison bislang auch nur annähernd das Wasser reichen. Seit Ende August erzielte Barca in jedem Spiel mindestens drei Tore, Feyenoord Rotterdam bekam zum Champions-League-Auftakt eine 1:5-Abreibung. Und dennoch betont Buruk: "Wir werden nicht nur verteidigen, sondern auch angreifen und müssen beides gleichzeitig im Blick behalten." Dabei besonders viel zu tun dürfte Lucas Torreira bekommen. Der uruguayische Abräumer ist die Schaltzentrale im Mittelfeld, gegen Barcelona werden jedoch vor allem seine Qualitäten als Ballklauer gefragt sein. "Ballbesitz ist für sie wichtig. Sie versuchen, den Gegner durch Ballbesitz zu ermüden und ihn dann zu überwinden", blickt der 30-Jährige auf die bevorstehende Mammutaufgabe. Doch auch er blickt dem Barca-Hammer mit Vorfreude entgegen: "In solchen Spielen kannst du dich mit einer guten Leistung immer wieder selbst beweisen und dich neu motivieren. Das muss uns gelingen", so Torreira.