Thomas Reis hinterlegt ersten Transferwunsch bei Trabzonspor

Ein neuer Spielmacher soll Mohamed Salah entlasten

Nach der Entlassung von Fatih Tekke hat inzwischen der deutsche Trainer Thomas Reis die sportlichen Zügel bei Trabzonspor in die Hand genommen. Da der 53-Jährige außerhalb der Sommertransferperiode zum Verein kam, hatte er bislang noch keine Möglichkeit, den Kader selbst zu gestalten, was er im Winter nun offenbar gerne ändern würde. Wie türkische Medien berichten, habe der ehemalige Bundesliga-Coach bei der Vereinsführung bereits den ersten Namen hinterlegt, den er sich als Winterneuzugang wünsche. 

Angesichts seines 53. Geburtstags am 4. Oktober – das LIGABlatt bestellt seine Glückwünsche – hat der neue Trabzonspor-Trainer Thomas Reis offenbar gegenüber der Vereinsführung einen Wunsch geäußert. Demnach würde der ehemalige Schalke-Coach gerne einen neuen Spielmacher verpflichten, der in der Offensive für mehr Kreativität sorgt und die Bälle verteilt. Dies bräuchte Reis, um seinen präferierten Spielstil mit seiner neuen Mannschaft umzusetzen und gleichzeitig die Stärken von Starspieler Mohamed Salah zu maximieren, der derzeit nicht nur fürs Toreschießen verantwortlich ist, sondern oftmals auch fürs Einleiten von Chancen.

Thomas Reis wünscht sich Artem Bondarenko als Neuzugang 

Einem Bericht der türkischen Zeitung "Sözcü" zufolge habe Thomas Reis bei den Trabzonspor-Bossen den Wunsch hinterlegt, dass diese zum Winter den Ukrainer Artem Bondarenko verpflichten mögen. Der 26-Jährige steht eigentlich bei Shakhtar Donetsk unter Vertrag, ist derzeit allerdings an Al-Ahli in die Saudi Pro League ausgeliehen. Angeblich sei Trabzonspor bereit, marktwertgerechte acht Millionen Euro für den Zehner zu bezahlen, doch Shakhtar Donetsk soll auf stolze 12 Millionen Euro Ablöse bestehen, die der siebenmalige türkische Meister hingegen nicht bereit sei, zu bezahlen.

Bondarenkos Vertragssituation ist kompliziert 

In der laufenden Saison hat Artem Bondarenko zunächst weder bei seinem ukrainischen Klub Top-Leistungen gebracht, noch ist er bislang bei Al-Ahli wirklich eingeschlagen. Der Saudi-Klub verfügt dem Vernehmen nach über keine Kaufoption, weshalb es im Interesse der Ukrainer sein könnte, den Spieler direkt zu verkaufen, zumal dessen Vertrag im Sommer 2028 ausläuft und ein Verkauf, sollte man sich nicht vorher noch auf eine Vertragsverlängerung einigen, somit bald ohnehin ein Thema werden dürfte. Letzteres bietet Trabzonspor eine Grundlage, zu verhandeln; der Umstand hingegen, dass Bondarenko derzeit auch bei Al-Ahli unter Vertrag steht, macht es allerdings wieder komplizierter.