Wenn es bei Fenerbahçe in dieser Saison offensiv klingelt, führt der Weg meist über drei Namen: Anderson Talisca, Marco Asensio und Kerem Aktürkoğlu. Das Trio hat sich längst zum Motor der „Kanarienvögel“ entwickelt und war zuletzt auch beim 3:2-Erfolg in Trabzon der entscheidende Faktor. In einem Spiel mit hoher Intensität und ständiger Druckphase übernahmen sie Verantwortung, als es darauf ankam.
Balance aus Effizienz und Kreativität
In einem Spiel, das von Intensität, Druck und einer hohen offensiven Schlagzahl geprägt war, sorgte Talisca mit seinem Treffer für die Initialzündung. Kerem und Asensio legten mit jeweils einem Tor und Vorlage nach und drehten damit die Partie zugunsten ihres Teams. Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass genau diese drei Akteure Verantwortung übernahmen, wenn es denn darauf ankam. Die Zahlen unterstreichen den Einfluss durchaus eindrucksvoll: 43 der bisher 76 Pflichtspieltore der "Gelb-Marineblauen" in Süper Lig, Europapokal, Pokal und Supercup gehen direkt auf das Konto des Trios, also mehr als die Hälfte aller Treffer, genauer gesagt 56 Prozent. Durchaus ein Wert mit Qualität und Konstanz.
Zahlen belegen die Dominanz des Trios
Allen voran präsentiert sich Talisca in überragender Verfassung. Der Brasilianer steht bei 21 Toren und vier Vorlagen in 35 Pflichtspielen und ist damit der treffsicherste Spieler im Kader. Asensio wiederum erlebt eine der produktivsten Phasen seiner Karriere. Zwölf Tore und neun Assist in 29 Spielen belegen seine immense Bedeutung als Vollstrecker und Vorbereiter. Kerem Aktürkoğlu komplettiert das Trio mit neun Treffern und sechs Vorlagen und bringt dazu zusätzlich Tempo und Dynamik ins Angriffsdrittel.
Hierarchie als Schlüssel
Fenerbahçe profitiert aktuell von einer klaren Hierarchie in der Offensive. Wenn die Spiele kippen, wenn Räume enger werden und Entscheidungen gefragt sind, übernehmen Talisca, Asensio und Kerem die Marschroute. Diese verlässliche Achse gibt dem Spiel Struktur und dem Titelrennen eine klare Perspektive. Hält das Offensiv-Trio sein Niveau, bleibt Fener ein ernstzunehmender Konkurrent um die Meisterschaft.
