Egal, ob in der Basketbol Süper Ligi, im Türkiye Kupası oder im Supercup – der türkische Spitzenbasketball ist in den letzten Jahren von Duellen zwischen Beşiktaş und Fenerbahçe geprägt, wenn es Titel zu gewinnen gibt. So wird auch der erste Pokal der neuen Saison entweder an die "Schwarzen Adler" oder die Gelb-Marineblauen gehen.
Wie vom türkischen Basketballverband TBF bekanntgegeben, wird die Spielzeit 2026/27 am 22. September (19.00 Uhr MESZ) eröffnet. Dann treffen Beşiktaş und Fenerbahçe in der 39. Auflage des Supercups, offiziell als "Präsidentenpokal" betitelt, noch vor dem Saisonstart in der Basketbol Süper Ligi (BSL) und in der EuroLeague auf neutralem Boden im Sinan Erdem Dome aufeinander. Dasselbe Duell gab es bereits in der Vorsaison, als sich die "Kanarienvögel" knapp mit 85:83 durchsetzen konnten. Während die türkische Meisterschaft und der nationale Pokalwettbewerb naturgemäß einen noch wesentlich höheren sportlichen Wert genießen, wird auch der Supercup von den teilnehmenden Mannschaften stets ernst genommen und als "echter" Titel verbucht.
39. Cumhurbaşkanlığı Erkekler Basketbol Kupası Biletleri Satışta
Beşiktaş Basketbol Takımımız, 39. Cumhurbaşkanlığı Erkekler Basketbol Kupası final maçında, 22 Eylül Salı günü saat 20.00’de Sinan Erdem Spor Salonu’nda Fenerbahçe Tarfin ile karşılaşacak.
Karşılaşmanın biletleri… pic.twitter.com/P8IkSLTZyq
— Beşiktaş Basketbol (@BJK_Basketbol) September 8, 2026
Kann Anadolu Efes die bestehende Dominanz unterbrechen?
Entscheidende Begegnungen zwischen Beşiktaş und Branchenprimus Fenerbahçe beschränken sich derweil nicht nur auf den Supercup, sondern dominierten zuletzt generell das Geschehen im türkischen Basketball. Auch in der BSL und im Türkiye Kupası standen sich die traditionsreichen Bosporus-Klubs in den letzten beiden Saisons jeweils im Endspiel beziehungsweise in der Finalserie gegenüber. Der Sieger lautete dabei stets Fenerbahçe – wie auch im Juni, als der mittlerweile in die NBA abgewanderte Tarik Biberović die Gelb-Marineblauen mit einem erfolgreichen Dreier wenige Sekunden vor der Schlusssirene zur dritten Meisterschaft in Folge führte. Auch in der kommenden Spielzeit werden die beiden Schwergewichte mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ein lautes Wort um die Titel mitsprechen. Allerdings hat Anadolu Efes etwas dagegen: Der dritte EuroLeague-Klub aus Istanbul, der in der abgelaufenen Runde sowohl auf nationaler Ebene als auch auf internationalem Parkett enttäuschte, hat sich unter anderem mit Star-Guard Mike James verstärkt und will den hohen Erwartungen endlich wieder gerecht werden.
Foto: X / TBF
