Medial wurde Galatasaray zuletzt immer wieder mit einem Transfer von Villarreal-Profi Pape Gueye in Verbindung gebracht. Türkischen Presseberichten zufolge soll das finanzielle Gesamtpaket, das mit einer Verpflichtung des senegalesischen Afrika-Cup-Teilnehmers einhergehen würde, den "Löwen" jedoch zu hoch sein.
Während Fenerbahçe mit dem unmittelbar bevorstehenden Transfer-Coup von Lazio-Akteur Mattéo Guendouzi aufhorchen lässt, sucht auch Galatasaray nach Verstärkungen für die Zentrale im Mittelfeld, wo man sich erst vor wenigen Tagen von Berkan Kutlu trennte – der 27-Jährige wechselte ablösefrei zu Süper-Lig-Konkurrent Konyaspor. Ein Name, der dabei neben Inter-Profi Davide Frattesi und Atalantas Éderson grundsätzlich weit oben auf dem Wunschzettel der Gelb-Roten stehen soll, lautet übereinstimmenden Medienberichten zufolge Pape Gueye. Der Senegalese in Diensten des spanischen Erstligisten FC Villarreal befindet sich mit der Auswahl seines Heimatlandes derzeit beim Afrika-Cup in Marokko. Dort trug Gueye mit zwei Treffern im Achtelfinale gegen den Sudan zuletzt maßgeblich dazu bei, dass man sich für das Viertelfinale gegen Mali qualifizieren konnte.
Galatasaray soll Verhandlungstisch verlassen haben
Die Box-to-Box-Qualitäten des 26-Jährigen wird Galatasaray aber wohl zumindest vorerst weiterhin nur aus der Ferne beobachten können, denn laut der türkischen Tageszeitung "Milliyet" sollen sich die Gelb-Roten aus den Verhandlungen zurückgezogen haben – und das schlicht und ergreifend aus finanziellen Gründen. Demnach habe Villarreal eine Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro für Gueye, dessen aktueller Marktwert auf 20 Millionen Euro geschätzt wird, gefordert. Darüber hinaus soll der Spieler einen Vertrag über viereinhalb Spielzeiten mit einem Jahresgehalt von 7,5 Millionen Euro im Sinn gehabt haben, was für Galatasaray im monetären Gesamtvolumen ein Ausschlusskriterium dargestellt habe. Neben seiner aktuellen Station beim Tabellendritten in LaLiga lief Gueye in der Vergangenheit auch schon für Olympique Marseille, den FC Sevilla und zu Beginn seiner Karriere für Le Havre AC auf.
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