Federico Chiesa könnte Juventus Turin am Ende der Saison verlassen. Doch anstatt für teures Geld einen Ersatz zu verpflichten, plant man offenbar, den türkischen Nationalspieler Kenan Yıldız als langfristigen Chiesa-Nachfolger aufzubauen. 

Bei Juventus Turin stehen im kommenden Sommer offenbar ein paar personelle Umstrukturierungen an. So sollen einige Stars die „Alte Dame“, die derzeit in der Serie A auf Tabellenplatz zwei steht, allerdings mit einem 12-Punkte Abstand auf Tabellenführer Inter Mailand, im kommenden Sommer verlassen. Der wohl prominenteste Name, der als Abgang gehandelt wird, ist Flügelstürmer Federico Chiesa.

Der Vertrag mit dem 26-Jährigen läuft im Sommer 2025 aus und konnte nicht verlängert werden. Um noch etwas Geld einzunehmen, steht der italienische Nationalspieler also zum Verkauf. Anstatt aber viel Geld in die Hand zu nehmen, um einen Ersatz für Chiesa zu verpflichten, setzt man offenbar auf eine interne Lösung. So soll Kenan Yıldız den Starspieler in der Offensive langfristig ersetzen.

Juventus hofft auf 40 Millionen Euro für Federico Chiesa 

Laut der italienischen Sportzeitung „La Gazetta dello Sport“ will man bei Juventus Turin Federico Chiesa im Sommer zu Geld machen. Dabei erhofft man sich Einnahmen in Höhe von zwischen 35 bis 40 Millionen Euro. Sollte der italienische Nationalspieler die „Bianconeri“ tatsächlich verlassen, sei der Plan, das türkische Offensivtalent Kenan Yıldız als langfristigen Nachfolger aufzubauen.

Auch wenn die Vereinsbosse diese Möglichkeit ernsthaft in Erwägung ziehen sollen, sei die Entscheidung aber noch nicht final gefallen. Durch das Verpassen des internationalen Geschäfts in der vergangenen Saison, könnten dem italienischen Rekordmeister in dieser Hinsicht allerdings die Hände gebunden sein.

Interne Lösung eventuell alternativlos 

Die Norditaliener gelten als hochverschuldet und der Kader als überteuert. Durch die mangelnden Einnahmen aus dem Europapokal ist die finanzielle Lage bei Juve nun sehr angespannt. Sofern man den Kader weitestgehend zusammenhalten und lediglich Federico Chiesa verkaufen will, könnte es letztlich schlicht am Geld mangeln, einen teuren Ersatz zu verpflichten. Eine interne Lösung wäre demnach vielleicht unausweichlich.

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