Alanyaspors Marafona wird in den sozialen Medien gnadenlos bezichtigt, beim Ghezzal-Traumtor bewusst die Hand zurückgezogen zu haben. Allen voran Galatasaray-Fans und Fenerbahçe-Anhänger teilen wirrste Behauptungen. Das LIGABlatt zeigt auf, wie vor sechs Jahren beim Spiel zwischen Galatasaray gegen Gençlerbirliği dieselbe schmachvolle Diskussion losging.

Ferhat Kaplan, damals Keeper von Gençlerbirliği, erntete am 16. Mai 2015 heftige Kritik. Sogar die Istanbuler Staatsanwaltschaft meldete sich später zu erlösend zu Wort, weil Sneijders Schuss im Kasten landete. Damals wurde Kaplan öffentlich von allen Seiten beschuldigt, bewusst die Hand zurückgezogen zu haben, damit der Schuss von Sneijder nicht geklärt wird. Man sprach von Schiebung, Transfer und Manipulation. Ähnliches widerfährt zur Stunde Marafona. Der Schlussmann muss sich seit Mittwochabend wirrste Schuldzuweisungen gefallen lassen. Warum aber? Genau wie Ferhat Kaplan soll Marafona beim Ghezzal-Schuss die Hand bewusst zurückgezogen haben! An Verschwörungstheorien mangelt es in der Süper Lig leider nicht. Drei Alu-Treffer, drei Tore und ein dominantes Beşiktaş-Spiel sind für die Trolle weit weniger Realität als die wirre Marafona-Theorie.