Der FC Arsenal hat in einem rasanten Premier-League-Spiel Leicester City mit 3:1 geschlagen. Die beiden Protagonisten des Abends hießen Mesut Özil und Pierre-Emerick Aubameyang. Gerade Erstgenannter führte die „Gunners“ in bester Manier als Kapitän zum mittlerweile zehnten Pflichtspiel-Sieg in Serie. Und er dürfte für Stirnrunzeln an der Säbener Straße in München gesorgt haben.

An eben jener ließ sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß vor ziemlich genau drei Monaten zu absolut respektlosen Worten hinreißen. Im Zuge des Rücktritts des ehemaligen Profis von Real Madrid aus der deutschen Nationalmannschaft äußerte Hoeneß, dass Özil „seit Jahren einen Mist spielt“ und seinen „letzten Zweikampf vor der WM 2014 gewonnen hat.“

Özil gibt die Antwort auf dem Platz

Nicht zuletzt unter Berücksichtigung der jüngsten Bayern-Pressekonferenz, auf der Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß um mehr Respekt für die eigenen Profis warben, erscheinen die Worte des mittlerweile 66-jährigen in einem sehr schlechten Licht.

Denn auch inhaltlich wurde Hoeneß inzwischen eines besseren belehrt. Özil performt derzeit wie zu besten Zeiten, ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel des Londoner Traditionsklubs. Im siebten Einsatz erzielte er heute bereits seinen dritten Treffer und leitete somit die Wende gegen bis dato stark agierende „Foxes“ ein. Es scheint unwahrscheinlich, dass der Aufschwung des Mesut Özil nicht auch in München registriert wird.