Bei Fenerbahçe stehen die Zeichen in diesem Wintertransferfenster weiter auf Bewegung. Im Fokus der Kanarienvögel bleibt der mögliche Transfer von N’Golo Kanté, doch die Verhandlungen gestalten sich weiterhin schwierig. Obwohl Kantés Vertrag am Saisonende ausläuft, ist der saudi-arabische Klub wohl nicht bereit, den Franzosen ohne ordentliche Ablöse ziehen zu lassen.
Fenerbahçe hat sich laut Medienberichten bereits mit dem Mittelfeldspieler in allen Vertragsfragen geeinigt. Eine offizielle Vollzugsmeldung blieb bisher jedoch aus, da mit Al-Ittihad der aktuelle Klub des Franzosen den Wechsel nicht abnicken würde. Trainer Sérgio Conceição soll Kanté weiterhin als zentralen Bestandteil seines Teams sehen, was die konsequente Haltung der Klubführung erklären könnte.
Al-Ittihad fordert 12 bis 15 Millionen Euro
Die Gespräche sollen Berichten zufolge dennoch weitergehen, auch wenn eine Einigung bisher nicht in Sicht sei. Nach italienischen wie türkischen Medieninformationen soll Al-Ittihad für Kanté immer noch eine Ablöse zwischen 12 bis 15 Millionen Euro verlangen. Bei einem aktuell kolportierten Marktwert von ca. 4,5 Millionen Euro und dem anstehenden Vertragsende in diesem Sommer, scheint die Ablöseforderung beinahe absurd hoch.
Wie pokert Fener?
Sportlich ist Kanté in der Fußballwelt immer noch hoch angesehen, und das trotz sinkendem Marktwert. In dieser Saison kommt der ehemalige französische Nationalspieler auf 23 Pflichtspiele und ein Tor. Ob Fener bereit ist, diese Forderung zu erfüllen, den Transfer am Ende doch platzen lässt oder bewusst auf Zeit spielt, um Kanté ablösefrei im Sommer zu holen, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Doch mit Blick auf das bald schließende Transferfenster, wächst zusätzlich der Zeitdruck auf beide Seiten, den Deal abzuschließen.
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