Eine Woche nach dem 5. Spieltag der FC Pro Open 2026 trat nun Gruppe B an den Controller, damit sich die nächsten Spieler für die FC Pro World Championship qualifizieren konnten. Dabei traten Emre Yilmaz und Umut am konstantesten auf, obwohl sich kaum ein Spieler tatsächlich nachhaltig absetzen konnte. Stattdessen prägten enge Ergebnisse, torreiche Duel,e und wechselnde Momentumphasen das Geschehen über die Runden 6 bis 10.
Umut und Emre Yilmaz setzen Akzente
Wie bereits erwähnt, hinterließen Emre Yimalz sowie Umut den besten Eindruck und beide Spieler konnten immer wieder in Entscheidenden Momenten abliefern. Umut setzte früh ein Ausrufezeichen mit einem deutlichen 12:5 Sieg gegen Caccia und blieb über den gesamten Spieltag hinweg konstant punktend. Yilmaz erwischte hingegen keinen gute Start und kam gegen Manubachoore mit 3:9 unter die Räder, der zu Beginn dominant auftrat. Mit 25 Punkten, 73 Toren und nur einer Niederlage, war Yilmaz am Ende dennoch der Maßstab aller Dinge und qualifiziert sich somit absolut verdient für FC Pro Championship. Direkt dahinter kommt Umut mit 22 Punkten, der als einziger Spieler halbwegs Schritt halten konnte.
Manubachoore verliert trotz starkem Start an Boden
Nach starken frühen Auftritten folgten mehrere Niederlagen in engen Spielen, die ihn letztlich daran hinderten, sich oben festzusetzen. Ähnlich wechselhaft präsentierte sich Obrun und Darkley, die zwar immer wieder ihre Klasse aufblitzen ließen, aber zu häufig in knappen Situationen den Kürzeren ziehen und Punkte liegen lassen mussten. Mit 59 erzielten Toren und Platz drei scheint er dennoch solide abgeliefert zu haben, doch sechs Niederlagen zeigen ebenso, wie sehr Manubachoore nach gutem Start den Rhythmus verlor.
Caccia – gefährlich, aber inkonstant
Caccia blieb über weite Strecken an diesem Spieltag gefährlich und zeigte mit Siegen wie dem 8:6 gegen Manubachoore, welches Potenzial bei ihm spielerisch vorhanden zu sein scheint. Dennoch fehlte es am Ende an Konstanz, um die ganz großen Schritte zu gehen. Am Ende muss man resümieren, dass Caccia mit 51 Toren offensives Potenzial hat, aber acht Niederlagen machen deutlich: defensiv und im Spielmanagment fehlt die nötige Balance, um in Gruppe B zu bestehen.
Darkley und Obrun: Viele Tore, wenig Ertrag, Tabellenniemandsland
Obwohl 52 geschossene Tore bei weitem kein schlechter ist, doch nur zehn Punkte stehen am Ende für Darklay zu Buche. Zu viele enge Spiele gingen verloren und zu häufig wurde Lehrgeld in den wichtigen Spielen gezahlt. Obrun hingegen verkörperte in der Gruppetabelle das absolute Mittelmaß: Drei Siege, drei Remis und viel Niederlagen. Gefährlich in Einzelspielen, doch nie stabil genug, um ernsthaft nach den oberen Plätzen greifen zu können.
Foto: x.com/EASPORTSFC
