Pflichtprogramm für Top-Teams: Die Vorschau zum 20. Spieltag der Süper Lig!

Im Europapokal waren Galatasaray und Fenerbahçe unter der Woche auswärts aktiv, zurück in der Türkei warten in der Süper Lig zwei vermeintlich einfache Aufgaben. Auch für Beşiktaş darf gegen Konyaspor am Samstag nur ein Sieg zählen. Trabzonspor ist am Freitagabend in Antalya (1:1) bereits gestolpert. 

Dass die "Schwarzen Adler" den Höhenflug nicht konstant halten können, zeigte sich zuletzt beim 2:2-Unentschieden gegen Eyüpspor. Unnötig nach eigener Führung verspielte Punkte, so wie es auch schon im alten Jahr gegen Trabzonspor, Samsunspor oder Kasimpasa der Fall war. Nichtsdestotrotz ist die Mannschaft von Sergen Yalçın nunmehr seit Monaten unbesiegt, die letzte Niederlage datiert von Anfang November – die ebenfalls mega unnötige 2:3-Pleite im Derby gegen Fenerbahce. Am Samstagnachmittag geht es nun gegen Konyaspor, aktuell auf Rang 13 herumdümpelnd, den Blick eher Richtung Tabellenkeller gerichtet. Es wird das 50. Aufeinandertreffen der beiden Klubs in der Süper Lig, Beşiktaş steht bislang bei 28 Siegen, Konya bei sieben, nur zwei davon in Istanbul. Unklar ist noch, ob Winter-Neuzugang Yasin Özcan mit dabei sein wird. Der von Aston Villa verpflichtete Innenverteidiger absolvierte am Freitag seine erste Trainingseinheit.

Wahrscheinlicher ist da schon das Debüt von Noa Lang für Galatasaray. Gegen den Vorletzten aus Kayseri könnte der neue Flügelmann der "Löwen" am Sonntag zum Einsatz kommen, ob von Beginn an oder als Option von der Bank. Gleiches gilt für Yaser Asprilla, der für die Champions-League-müden Barış Alper Yılmaz oder Yunus Akgün in Frage kommt. Allzu viel dürfte Trainer Okan Buruk aber nicht rotieren, schon eher dann am darauffolgenden Mittwoch, wenn es im Pokal gegen Zweitligist Istanbulspor geht.

So ähnlich sieht auch das Programm von Erzrivale Fenerbahçe aus. Wie so oft in der Saison müssen die "Kanarienvögel" nachziehen, spielen nach dem Europa-League-Gastspiel in Bukarest (1:1) am Donnerstag erst am Montag bei Kocaelispor, anschließend folgt die Pokalpartie gegen Zweitligist Erzurum am Donnerstag. Einen Ausrutscher beim mutig aufspielenden Aufsteiger, der derzeit respektabler Tabellenneunter ist, darf sich Fenerbahçe nicht erlauben. Dass Kocaeli zu einer Sensation bereit ist, wurde indes schon beim Sieg gegen Galatasaray (1:0) in der Hinrunde unter Beweis gestellt.