Wie der afrikanische Fußballverband (CAF) offiziell bekanntgab, stehen die zehn Finalisten für Afrikas Fußballer des Jahres 2023 fest. Mit Beşiktaş-Star Vincent Aboubakar hat es dabei auch ein Profi aus der Süper Lig in die engere Auswahl geschafft.

Verletzungsprobleme, Gerüchte rund um einen abgelehnten Gehaltsvorschuss und zuletzt eine (kleinere) Formschwäche – es ist noch nicht die Saison des Vincent Aboubakar. Nichtsdestotrotz hat es der Stürmer von Beşiktaş unter die zehn Finalisten geschafft, die noch im Rennen um den von der Confederation of African Football (CAF) verliehenen Award „Afrikas Fußballer des Jahres“ sind. Seine Nominierung hat sich der Kameruner mit einer hervorragenden Spielzeit 2022/23 verdient, die er nach seinem Wechsel von Saudi-Klub Al Nassr ab Januar bei Beşiktaş verbrachte. In 16 Süper-Lig-Spielen im Trikot der „Schwarzen Adler“ kam Aboubakar auf eine hervorragende Quote von 13 Treffern – ergänzt von zwei Assists. In dieser Saison gelangen dem 31-Jährigen bislang vier Liga-Tore, zudem war er in der Gruppenphase und in den mehreren Qualifikationsrunden der Conference League siebenmal erfolgreich.

Namhafte Konkurrenz

Trotz seines insgesamt hervorragenden Jahres 2023 wird es Aboubakar wohl sehr schwer haben, zum Nachfolger von Sadio Mané gekrönt zu werden, der 2022 vor Mohamed Salah und Édouard Mendy zum besten Fußballer Afrikas avancierte. Denn die Konkurrenz hat es in sich: Neben Liverpool-Superstar Salah und dem mittlerweile in Saudi-Arabien spielenden Mané (Al Nassr) dürften Riyad Mahrez (Al-Ahli) und Victor Osimhen (SSC Napoli) die prominentesten Namen unter den Nominierten sein. Vervollständigt wird die Liste der Finalisten von Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain), Sofyan Amrabat (Manchester United), André-Franck Zambo Anguissa (SSC Napoli), Youssef En-Nesyri (FC Sevilla) und Yassine Bounou (Al-Hilal).

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