Die Zeichen verdichten sich, dass Sacha Boey tatsächlich von Galatasaray zum FC Bayern München wechseln wird. Wie Medien berichten, sei der 23-Jährige bereits in der bayrische Landeshauptstadt gelandet, um dort den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren und einen Vertrag zu unterzeichnen. Demnach hätten sich beide Klubs grundsätzlich auf einen Deal geeinigt. 

Per Privatjet ist Galatasarays Rechtsverteidiger Sacha Boey am Samstagmorgen nach München geflogen worden, um beim FC Bayern den Medizincheck zu absolvieren und schließlich den aufgesetzten Vertrag zu unterschreiben. Begleitet wurde der Franzose dabei von dessen Beraterteam. Am Flughafen wurden alle von einer offiziellen Delegation des FC Bayern begrüßt. Man geht davon aus, dass der Wechsel des 23-Jährigen wohl noch am Samstag, spätestens aber am Sonntag offiziell verkündet wird.

Vertrag in München über viereinhalb Jahre 

Laut Medienberichten seien sich alle Parteien grundsätzlich einig. Sofern Sacha Boey den Medizincheck in München besteht, wird dieser ein Arbeitspapier unterzeichnen, dass den Franzosen für viereinhalb Jahre an den deutschen Rekordmeister binden wird.

Sacha Boey wechselt für mindestens 28 Millionen Euro nach München 

Wie Medien berichten hätten sich beide Vereine auf eine Ablösesumme im Bereich von 28 bis 29 Millionen Euro für Sacha Boey geeinigt. Für Galatasaray würde Boey damit zum teuersten Verkauf der Vereinsgeschichte werden. Sollte Nicolò Zaniolo von Aston Villa fest verpflichtet und die vereinbarten leistungsbezogenen Boni ebenfalls ausgezahlt werden, würde der Italiener diesen Posten einnehmen. Fürs erste bleibt der Rekord aber bei Sacha Boey.

Gute Verhandlungen zwischen Galatasaray und Bayern 

Galatasaray-Präsident Erden Timur gab bezüglich des bevorstehenden Wechsels an, dass die Verhandlungen mit Bayer-Sportdirektor Christoph Freund sehr gute gewesen seien und dass dieser Deal eine kluge Entscheidung für alle Beteiligten sei. Wie glücklich man in München über diese Summe tatsächlich ist, bleibt abzuwarten.

Sacha Boey für den FC Bayern nur „C-Lösung“

Eigentlich hatten die Bayern Nordi Mukiele von PSG bevorzugt. Da dieser Wechsel nicht zustande kam, bemühte man sich um Kieran Trippier, doch Newcastle United wollte den Routinier nicht ziehen lassen, weshalb man mit Sacha Boey am Ende bei der „C-Lösung“ landete. Diesen Status hatte Boey nicht deshalb inne, weil man ihm nicht mehr zutrauen würde, sondern weil dieser Deal der teuerste sein würde.