Nachdem Hannover-Trainer Kenan Koçak eine Verpflichtung des vereinslosen Arda Turan kategorisch ausschloss, verdichten sich die Anzeichen, dass der 100-fache türkische Nationalspieler zur kommenden Saison zu seinem Ex-Klub Galatasaray zurückkehren wird. Mit den Löwen soll sich der 33-Jährige bereits über einen Zweijahresvertrag geeinigt haben. 

Läuft Arda Turan schon bald wieder im gelb-roten Jersey des türkischen Rekordmeisters auf? Es sieht danach aus! Laut übereinstimmenden Medienberichten stehe der 33-jährige Mittelfeldspieler unmittelbar vor der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Einem Bericht der spanischen Sport-Zeitung „As“ zufolge, haben sich die Galatasaray-Verantwortlichen mit Arda Turan bereits über ein Vertragsverhältnis über zwei Jahre geeinigt. Demnach erhalte der 100-fache türkische Nationalspieler bei „Cim Bom“ einen stark leistungsorientierten Vertrag, der ihm 200.000 Lira (ca. 65.000 Euro) für jeden Einsatz über 90 Minuten garantiere.

Eine Rückhol-Aktion von Arda war bei Galatasaray in den vergangenen Monaten stets umstritten. Trainer Fatih Terim befürwortete stets eine Rückkehr des verlorenen Sohnes und argumentierte immer wieder mit dessen Stellenwert für den türkischen Fußball. Präsident Mustafa Cengiz legte bereits im vergangenen Winter-Transferfenster sein Veto gegen einen Kauf Ardas ein und löste so einen Disput innerhalb der Klubführungs-Etage aus. Dem Vernehmen nach soll sich Fatih Terim jetzt mit seinem Bemühen um Arda durchgesetzt haben. Dazu kommt, dass die türkischen Klubs aufgrund der neuen Ausländerregelung künftig noch mehr auf einheimisches Personal setzen müssen.

Arda Turan in Hannover „kein Thema“

Am vergangenen Wochenende hatte es indes Gerüchte gegeben, Hannover 96 sei an einer Verpflichtung Ardas interessiert. Demnach wolle der deutsche Zweitligist den vereinslosen, international erfahrenen Profi in die niedersächsische Landeshauptstadt zu lotsen. Im türkischen Fernsehen dementierte 96-Coach Kenan Koçak aber die Gerüchte und erklärte, dass Arda „kein Thema“ sei.

Foto: AFP Photo / Mustafa Özer / Getty Images