Nach dem enttäuschenden 2:2-Unentschieden im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation in Vilnius gehen die Galatasaray-Akteure selbstkritisch mit sich um. Trainer Okan Buruk sichert indes auch zu, dass sich die „Löwen“ im Rückspiel in einer besseren Form befinden werden.

Vor dem Spiel hatte Okan Buruk noch eindringlich davor gewarnt, den FK Žalgiris zu unterschätzen. Schließlich befinde sich der litauische Meister durch den Saisonverlauf nach dem Kalenderjahr seit Monaten im Wettkampfmodus. Am Dienstagabend bestätigten sich die mahnenden Worte des Löwen-Dompteurs. „Unser Gegner hat 23 Ligaspiele bestritten. Sie waren körperlich einfach besser. Im Großen und Ganzen waren wir bereit für das Spiel, aber natürlich sind wir noch lange nicht bei 100 Prozent“, ordnete Buruk das Kräfteverhältnis auf dem Rasen nach dem 2:2-Unentschieden ein. Gleichzeitig tadelte er seine Mannschaft, mit etwas mehr Ruhe und Qualität in den entscheidenden Momenten es verpasst zu haben, ein viel leichteres Spiel zu haben.

Für Stürmer Halil Dervişoğlu, der in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde und den zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer markierte, war das erste Pflichtspiel der Saison eine Lektion, aus der es nun zu lernen gelte. „Nächste Woche werden wir es besser machen und gewinnen. Nichts anderes“, richtet der Angreifer den Blick gen Rückspiel nächste Woche Mittwoch. Auch Okan Buruk ist sich sicher, dass sich seine Mannschaft dann in einem anderen physischen und psychischen Zustand befinden werde. Und möglicherweise auch mit der Möglichkeit, mit Neuzugang Cedric Bakambu auf einen weiteren Mittelstürmer zurückgreifen zu können. „Wir haben Bakambu bereits in den UEFA-Kader aufgenommen. Er trainiert jetzt in Istanbul und wenn alles gut läuft, steht er im Rückspiel im Kader“, so Buruk.