Udinese Calcio hat ein verbessertes Angebot für Sacha Boey vorgelegt, Galatasaray aber erneut abgelehnt. Den „Löwen“ schwebt eine Summe im mittleren zweistelligen Millionenbereich vor, womit sich der Gewinn mit dem gefragten Schienenspieler vervielfachen würde. 

Vorweg: Galatasaray hat kein Interesse, in diesem Winter einen Leistungsträger abzugeben. Im Kampf um den ersten Meistertitel seit 2019 sollen alle Stammspieler gehalten werden – dazu zählt insbesondere Rechtsverteidiger Sacha Boey, mit 1.410 Einsatzminuten in 17 Partien der Dauerbrenner im Kader. Auf der rechten Abwehrseite ist der Außenverteidiger mit enormem Offensivdrang unumstritten, hat sich mit konstant guten Leistungen aber auch längst ins Blickfeld anderer Klubs gespielt. Aktuell zeigt Udinese Calcio großes Interesse am 22-jährigen Franzosen, hat ein erstes Angebot über 5 Mio. Euro bereits auf 8 Mio. Euro erhöht. Immer noch viel zu wenig für Galatasaray, das sich erst mit Offerten im zweistelligen Millionenbereich verhandlungsbereit sieht.

„Cim Bom“ kommt dabei entgegen, dass es auf Zeit spielen kann. Weder ist man zu einem Verkauf aus wirtschaftlicher Sicht in diesem Winter gezwungen noch wird der Wert Boeys in mittelfristiger Zukunft sinken. Im Gegenteil: Galatasaray hofft auf Einnahmen von rund 15 Millionen Euro mit seinem Juwel, was eine Gewinn-Vervielfachung bedeuten würde. Zur Erinnerung: Im Juli 2021 kam Boey für den aus heutiger Sicht geradezu spöttischen Preis von 1,15 Mio. Euro.

Was den Marktwert von Boey weiter ankurbeln dürfte: An Interessenten mangelt es nicht. Neben Udinese wird sogar Liverpool als möglicher Käufer gehandelt. Weiter im Rennen sind auch Olympique Lyon, dem bereits ein vorbereitetes Angebot über 16 Mio. Euro nachgesagt wurde, sowie Sporting Lissabon.