Wie t├╝rkische Medien am Mittwoch berichten, bem├╝he sich Galatasaray auf der Zielgeraden der Transferperiode um James Rodriguez. Zudem sollen die Transfers von Yusuf Demir und Milot Rashica bereits fix sein. Die forcierte Verpflichtung von Kaan Ayhan ist derweil am Veto von Sassuolo gescheitert.

Die Ger├╝chte um eine Verpflichtung von Kaan Ayhan von Sassuolo sind in den vergangenen Transferperioden bei Galatasaray fast schon zum Running-Gag verkommen. Immer wieder wurde der t├╝rkische Nationalspieler mit einem Wechsel zu den "L├Âwen" in Verbindung gebracht, ├╝ber die B├╝hne gegangen ist ein Transfer aber nie ÔÇô und das wird sich erst einmal auch nicht ├Ąndern. Sassuolo hat die Offerte Galatasaray inzwischen final abgelehnt, einen Transfer wird es in dieser Wechselperiode, die am morgigen Donnerstag in der T├╝rkei schlie├čt, nicht geben.

Wer dagegen auf den letzten Metern der Transferperiode noch den Weg nach Istanbul finden k├Ânnte, ist James Rodriguez. Der kolumbianische Mittelfeldmann kickt seit September vergangenen Jahres in der sportlich weniger relevanten, daf├╝r finanziell umso lukrativeren Qatar Stars League bei Al-Rayyan. Schon unmittelbar nach seiner Ankunft in der W├╝ste wurden dem 31-J├Ąhrigen, der in seiner Heimat weiter als Weltstar gefeiert wird, Lustlosigkeit und mangelnde Disziplin vorgeworfen. Was anscheinend kein Problem f├╝r Galatasaray ist, das James gerne f├╝r eine Saison ausleihen w├╝rde und dazu eine offizielle Anfrage an die katarischen Klub-Verantwortlichen verschickt haben soll. Dass Al-Rayyan seinen Starspieler f├╝r ein Jahr ziehen l├Ąsst, ist tats├Ąchlich gar nicht so unrealistisch. Eher, dass James sich freiwillig aus der Wohlf├╝hloase Katar nach Istanbul bewegt.

Tats├Ąchlich vollbracht sind laut ├╝bereinstimmenden Medienberichten dagegen die Transfers von Yusuf Demir und Milot Rashica. Im Falle des t├╝rkischen Angreifers, der in der vergangenen Saison auch beim FC Barcelona weilte, handele es sich demnach um einen Kauf. Galatasaray soll dabei sechs Millionen Euro an Rapid Wien zahlen. Bei Milot Rashica drehe es sich derweil um eine Leihe, bei der f├╝r die "L├Âwen" aber keine Geb├╝hr anfallen soll und die eine anschlie├čende Kaufoption in H├Âhe von 12 Millionen Euro enthalte. Beide Spieler werden am Montag zum Medizincheck in Istanbul erwartet.

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