Dominik Livaković hat seinen Vertrag bei Fenerbahçe unterschrieben und ist nun offizieller Spieler des 19-maligen türkischen Meisters. Jetzt hat der Verein auch die genauen Zahlen des Deals bekanntgegeben. 

Fenerbahçe hat die genauen Zahlen rund um den Transfer von Dominik Livaković von Dinamo Zagreb zu den „Kanarienvögeln“ bekanntgegeben. So hat der Verein die Ablösesumme für den 28-Jährigen bei der öffentlich einsehbaren Börsenplattform KAP gemeldet. Daraus ergibt sich, dass der Spieler offenbar günstiger war als bislang von den Medien allgemein angenommen.

Fenerbahçe zahlt maximal 7,6 Millionen Euro für Dominik Livaković

Aus dem Bericht geht hervor, dass der Transfer, wie inzwischen üblich, in eine feste Ablösesumme sowie in etwaige Boni unterteilt wird: Demnach zahlt Fenerbahçe zunächst einen festen Betrag in Höhe von 6,65 Millionen Euro. Zu diesen können sich noch Boni in Höhe von weiteren 950.000 Euro hinzugesellen. Damit nimmt der Wechsel ein Gesamtvolumen von bis zu 7,6 Millionen Euro an. Das ist deutlich weniger als bislang angenommen: So hieß es zuletzt, dass Fener eine Ablöse von bis zu zehn Millionen für den 28-Jährigen nach Zagreb überweisen müsste. Dem ist offenbar nicht so.

Livaković unterschreibt Fünfjahresvertrag und erhält Rückennummer 40

Marktwert von Dominik Livaković wird auf 12 Millionen Euro taxiert, mit den ausgehandelten 7,6 Millionen Euro Ablöse macht Fenerbahçe finanziell einen sehr guten Deal. Hinzukommt noch der Umstand, dass die bisherige Nummer eins des 19-maligen türkischen Meisters, Altay Bayındır, auf dem Weg nach Manchester sein soll, um bei den „Red Devils“ anzuheuern. Wie es heißt, würde Fener für den 25-Jährigen eine Ablöse, inklusive Boni, von insgesamt knapp sieben Millionen Euro kassieren, womit man für Livaković nur wenig draufzahlen müsste. Das Gehalt des Spielers ist allerdings noch nicht mit einberechnet. Auch wenn dieses noch nicht veröffentlicht wurde, kann man davon ausgehen, dass die neue Nummer eins deutlich mehr verdienen wird als die alte. À propos „Nummer eins“: Auch wenn Dominik Livaković der neue Stammtürhüter der „Kanarienvögel“ werden soll, wird er dennoch nicht die Rückennummer mit der Eins tragen; stattdessen wird der Kroate bei seiner angestammten Rückennummer mit der 40 bleiben, die er schon bei Dinamo Zagreb und zuweilen im Dress der kroatischen Nationalmannschaft trug.