Die Verletzungsmisere setzt sich bei Beşiktaş weiter fort. Sowohl im Testspiel gegen Sakaryaspor (2:1) als auch bei den Rückkehrern aus den Nationalmannschaften müssen die „Schwarzen Adler“ weitere Ausfälle hinnehmen. Vor allem auf den Flügelpositionen bahnt sich ein Engpass an, bei dem Trainer Çalımbay seine Improvisationskünste unter Beweis stellen muss. 

Vor dem Spiel gegen Samsunspor, der vom deutschen Trainer Markus Gisdol trainiert wird, machen abermals Verletzungen und Sperren dem neuen BJK-Trainer Rıza Çalımbay zu schaffen. Im Testspiel gegen Sakaryaspor (2:1) kamen mit Onana (Oberschenkelverletzung) und Kilic (Oberschenkelverletzung) zwei weitere Verletzungen dazu. Während der Länderspielpause verletzten sich auch noch Rashica, der sich im Training bei der kosovarischen Nationalmannschaft eine Verletzung am rechten Oberschenkel zuzog, sowie der ghanaische Nationalspieler Amartey. Als wäre die Verletztenliste nicht lange genug, müssen die „Schwarzen Adler“ im kommenden Spiel wohl auf alle vier Akteure verzichten. In der Defensive bieten sich dem Trainer Çalımbay zumindest einige Optionen. Offensiv, allen voran auf dem Flügel, bahnt sich jedoch ein personeller Engpass an.

Muleka startet wohl links, mehrere Kandidaten für den rechten Flügel

Mit der Gelbsperre von Rebic sowie der Verletzung von Rashica stehen zwei wichtige und zuletzt formstarke Flügelspieler definitiv nicht zur Verfügung. Mit Zaynutdinov (Nasenbeinbruch) sowie Ghezzal (Adduktorenverletzung) werden zwei weitere gelernte Flügelspieler wohl nicht rechtzeitig fit. Türkischen Medienberichten zufolge könnten mit Oxlade-Chamberlain, Bulut und Bingöl – alle drei Spieler sind keine gelernten Flügelspieler – auf der rechten Flügelposition nachrücken. Sollte Aboubakar nach seiner Verletzung für einen Startelfeinsatz bereit sein, könnte auch Tosun die rechte Position, die er auch in dieser Saison bereits mehrfach gespielt hat, bekleiden. Für die Position auf dem linken Flügel ist, angesichts fehlender Alternativen, Muleka die erste und gleichzeitig die einzige Wahl. Bereits im zweiten Liga-Spiel als Cheftrainer muss Çalımbay seine Startelf nun auf mehreren Positionen umbauen. Eine Überraschung wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem rechten Flügel geben.