Ein Wechsel zum FK Krasnodar nach Russland scheiterte auf der Zielgeraden. Nun, so betont es Aaron Boupendza, wolle sich der beste Torschütze der Süper Lig auf einen erfolgreichen Saisonabschluss konzentrieren. Danach sei alles möglich – auch ein Wechsel zu Galatasaray oder Fenerbahçe? 


Anfang vergangener Woche waren sich beide Klubs einig: Für eine Sockelablöse von rund 8,5 Millionen Euro sollte Aaron Boupendza zum FK Krasnodar wechseln. Der Transfer scheiterte auf der Zielgeraden am Veto des Spielers selbst. "Wir waren in guten Gesprächen, aber am Ende ist nichts passiert", sagte Boupendza gegenüber türkischen Medien zum geplatzten Russland-Wechsel ohne dabei konkret zu werden: "Ich möchte jetzt hier meine Saison abschließen und dann werden wir sehen, ob es Krasnodar oder ein anderer Verein wird." Krasnodar ist also immer noch in der Verlosung um den mit 18 Toren weiterhin besten Torschützen der Süper Lig? Eher nicht! Die Gespräche mit den Russen sind Stand jetzt definitiv beendet – auch, weil das Interesse aus dem Inland immer mehr steigt. Dem Vernehmen nach seien Fenerbahçe und Galatasaray mittlerweile auf den Plan gekommen, Boupendza im kommenden Sommer zu verpflichten.

"Es ist natürlich großartig, bei solch großen Vereinen gehandelt zu werden", erklärte Boupendza zu den kursierenden Gerüchten, stellte aber nochmals klar: "Darauf fokussiere ich mich jetzt nicht. Ich werde hier erst meine Saison beenden und dafür mein Bestes geben. Dann werden wir sehen, welche Gespräche es gibt." Gemeint ist die Saison mit Aufsteiger Hatayspor, mit denen Boupendza weiterhin an der Schwelle zu den Europapokal-Plätzen kratzt. Auch wenn sich der Gabuner gegenwärtig nicht mit einem möglichen Wechsel beschäftigen mag, so droht im Hintergrund eine ähnliche Transfer-Schlammschlacht zwischen Galatasaray und Fenerbahçe zu entstehen wie zuletzt bei Irfan Can Kahveci.