In der Türkei wird nie darüber gestritten, ob ihr Land ein Fußballland ist oder nicht, das ist ganz klar: Fußball ist hier eine echte Leidenschaft und Religion, auch für den Präsidenten. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan ist nicht nur ein Fußballfan, sondern hat bis zu seinem 27. Lebensjahr selbst als Halbprofi Fußball gespielt. Seit er Präsident ist, hat Erdoğan sein Interesse am Fußball beibehalten. Daher werden viele Entscheidungen über die Zukunft des Spiels auf höchster politischer Ebene getroffen.

Abgesehen vom Präsidenten des Landes ist jeder in der Türkei fußballbegeistert. Viele Leute wetten darauf. Wenn Sie aber nichts über die Landesmeisterschaft wissen, sollten Sie lieber in einem Online-Casino Geld verdienen. Sie können einen 200% Casino Bonus Deutschland erhalten, wenn Sie sich in einem Online-Casino registrieren. An Spielautomaten und bei Tischspielen können Sie Ihr Glück versuchen.

Wie der türkische Fußball Geld verliert

Seit vielen Jahren basiert der Erfolg des Fußballs in der Türkei auf einer starken Liga. Noch vor 10 Jahren war sie in der UEFA-Tabelle unter den ersten 10. Heute liegt die Türkei bereits auf Platz 17 und läuft Gefahr, aus den zweiten Top abzusteigen.

Was ist der Grund für diesen Rückgang? Es ist ganz einfach: Die Liga wird immer ärmer, und die führenden Klubs wären ohne die staatliche Unterstützung schon lange bankrott. Aber auch das hat seine Grenzen – die Türkei befindet sich in einer massiven Wirtschaftskrise, und der Staat hat immer weniger Möglichkeiten, Fußballvereine vor dem Zusammenbruch zu bewahren.

Die türkische Meisterschaft wurde durch einen großzügigen Fernsehvertrag erhalten; trotz aller Probleme verdiente sie gutes Geld mit dem Verkauf von Medienrechten. Die Fußballbegeisterung der Türken machte die Spiele der Süper Lig zu einer der meistgesehenen Fernsehsendungen des Landes und zog ausländische Sender an. Digiturk erwarb die Lizenz für die Super Lig.

Die Kataris waren vertraglich verpflichtet, der türkischen Superliga 500 Millionen Dollar pro Jahr zu zahlen. Die Hälfte des Geldes wurde in Dollar und die andere Hälfte in türkischen Lira an die Liga gezahlt. Aufgrund der Zwangspause in der Saison 2019/20 sowie der Tatsache, dass das Ende der Meisterschaft ohne Zuschauer stattfindet, wurde der Vertrag auf 340 Millionen Dollar reduziert. In der letzten Saison erhielt die Super League 410 Millionen Dollar, aber alle Zahlungen wurden in türkischer Lira getätigt, die aufgrund der Krise weiter an Wert verliert. Diese Saison ist die letzte im Rahmen des aktuellen Medienvertrags, und es ist noch nicht die Rede davon, ihn zu verlängern.

Die Situation der Vereine innerhalb des Landes

In den letzten zwanzig Jahren sind folgende Spieler in die Türkei gekommen: Wesley Sneijder, Didier Drogba, Lucas Podolski, Radamel Falcao (Galatasaray); Roberto Carlos, Nicolas Anelka, Robin van Persie (Fenerbahce), Guti, Pepe, Quarejma, Mario Gomes (Besiktas). Die Legionäre erhielten unglaubliche Bedingungen für persönliche Verträge. So schrieben die türkischen Medien, dass Drogba und Sneijder zusammen 15 Millionen Dollar pro Saison erhielten.

Im Jahr 2016 erlebte die Türkei eine Wirtschaftskrise, die immer noch anhält. Die meisten Menschen finden keine Arbeit. Der Ausweg aus dieser Situation könnte sein, bei gamblizard.de zu spielen. Dank der Online-Spielautomaten kann man gutes Geld verdienen.

Vor diesem Hintergrund ist die türkische Fußballwirtschaft ein verkleinertes Abbild der Prozesse, die im Land stattgefunden haben. Die Schulden der Vereine der türkischen Super League sind innerhalb von 20 Jahren von 60 Millionen Dollar auf 2,3 Milliarden Dollar gestiegen. Und laut Daily Sabah haben die "großen drei" Klubs Schulden in Höhe von mehr als 1,7 Milliarden: Fenerbahçe hatte Anfang 2021 – 714 Millionen Dollar Schulden, Galatasaray – 494 Millionen Dollar, Beşiktaş – 536 Millionen Dollar. Sie zu tilgen ist wegen der fallenden Lira unmöglich, weil die Klubs ihre Haupteinnahmen in der billiger werdenden Landeswährung erhalten und die Ausgaben – vor allem für Spielergehälter – in den immer teurer werdenden Dollar oder Euro tätigen.

Die Krise in der türkischen Wirtschaft und im türkischen Fußball hat die Situation etwas verändert. Teure internationale Spieler wurden aus dem Land abgeschöpft. So haben Max Kruse und Loris Karius ihre Verträge mit Fenerbahce bzw. Besiktas zeitgleich im Jahr 2020 mit der Begründung von Gehaltsrückständen aufgelöst. Dann wechselte Beşiktaş-Kapitän Burak Yılmaz, 35, nach Lille und verriet, dass er im vergangenen Jahr in der Türkei "praktisch unbezahlt" gewesen sei.

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