Einige Vereine haben in der Süper Lig traditionell die Nase vorn. Doch für die Saison 2020/21 stellt sich die Frage, ob die drei Großen aus Istanbul wieder das Rennen machen werden. Ist die Siegesreihe nun vorbei? Tatsächlich macht ein weiterer Verein aus Istanbul immer wieder von sich reden: Başakşehir ist auf dem Vormarsch.

Aktuelle Quoten können nur eine Richtung weisen – einen klaren Favoriten gibt es momentan noch nicht. Bekanntermaßen handelt es sich bei der Meisterschaft seit jeher um ein knappes Rennen. Tabellenvorsprünge gibt es kaum. So ist auch dieses Jahr wieder einmal nicht mit Abständen von über zehn Punkten zwischen dem ersten und zweiten Platz zu rechnen. Wird Başakşehir wieder überzeugen, oder spielen sich Beşiktaş, Galatasaray oder Fenerbahçe zurück an den ersten Platz? Wenn man sich den Kader von Fenerbahçe ansieht, wäre das nicht ganz abwegig.

Süper Lig Meister im Jahr 2020/21: Wettquoten und Favoriten

Wieder einmal liegt eine aufregende Spielzeit vor uns. In der letzten Saison gab es einen überraschenden Sieger. Und dieses Mal konnte keiner der großen Vereine zu Beginn der neuen Saison wirklich von sich reden machen.

Schaut man sich die Quoten bei verschiedenen Buchmachern an, dann weiß man als Wettfan aktuell gar nicht genau, wohin die Reise gehen soll. Aber: Ein paar Favoriten gibt es bereits. Und diese sind am Ende dann doch wenig überraschend. Denn aktuell ist die Rede von einem Kampf der großen Fünf. Dabei haben Fenerbahçe und Galatasaray in der letzten Saison nur Platz sechs und sieben belegen können. Bei Trabzonspor und Başakşehir dagegen war ein aufregender Konkurrenzkampf zu beobachten, sogar von einem aufregenden Zweikampf sprach man. Sivaspor musste sich am letzten Spieltag außerdem eingestehen, dass Beşiktaş den Verein vom dritten Platz vertrieben hatte. Und dann war da noch Alayanspor: Das Team schaffte es, Galatasaray hinter sich zu lassen.

Nun zeichnet sich aber dennoch ab, dass Alanyaspor und Sivasspor in der neuen Saison eher die Außenseiter sein werden. Glaubt man den Buchmachern (online wie offline), dann ist ein Sieg sehr unwahrscheinlich bis ausgeschlossen. Wer gern auf den Underdog setzt, könnte dagegen eine gute Wahl mit diesen Wetten treffen.

Der Druck auf die Trainer steigt

Es ist die Zeit des Umbruchs. Erol Bulut trainiert nun Fenerbahçe und gibt damit Grund zur Hoffnung. Bereits in der Vergangenheit hatte er mit dem Verein geliebäugelt. Er war außerdem bereits bei Alanyaspor und Yeni Malatyaspor als Trainer tätig und hatte dort gute Leistungen erbracht. Nun kommt eine neue Herausforderung auf ihn zu: Böse Zungen bezeichnen Fenerbahçe vormals als eine Katastrophe. Es war deshalb dringend notwendig, einen völligen Umbruch zu veranlassen: Der Kader wurde grundlegend neugeordnet. Während des letzten Transferfensters stießen 16 neue Kicker zum Team dazu. Die Spieler, die in der Vergangenheit wenig mit Leistung überzeugen konnten, mussten den Verein dagegen verlassen. Der neue Kader macht nun einen deutlich besseren Eindruck und lässt tatsächlich Raum für ein Comeback.

Vergleicht man Defensive und Offensive von Fenerbahçe, so gibt es aber weiterhin Luft nach oben: Während die Offensive ganz gut abschneidet, wünscht man sich in der Offensive eine bessere Leistung. Ein wenig Eingewöhnung sei dem neuen Team aber gestattet, immerhin hat sich die Aufstellung grundlegend geändert.

Durchwachsener Start auch für Galatasaray

Insgesamt hatte das Team in der letzten Saison enttäuscht. Die Löwen hatten es nicht einmal in die Champions League geschafft. Ein kleiner Trost war nur, dass man immerhin bei der Europa League Qualifikation mitmachen durfte. Auch in der neuen Saison läuft es für Galatasaray nicht richtig rund.

Was den Spielertransfer des Vereins anging, gab es keine besonderen Überraschungen. Fans hatten sich sicher Verstärkung gewünscht, tatsächlich blieb diese aber aus. Trotzdem ist noch immer nichts entschieden. Wer auf die Löwen setzt, könnte ziemlich abräumen. Kritiker bemerken aber zurecht, dass es sich hier um eine durchaus gewagte Wette handelt.

Es wird ein knappes Rennen

Charakteristisch scheint für die Süper Lig zu sein, dass punktemäßig kein großer Vorsprung drin ist – und zwar für keines der Favoriten-Teams. Letzte Saison stand plötzlich Sivasspor an der Spitze der Tabelle. Später konnte sich dann Başakşehir in den Vordergrund kicken. Doch insgesamt verkleinert sich der Vorsprung mit jeder Runde zunehmend, das hat wohl Tradition. Tatsächlich gewann Başakşehir in der letzten Saison mit so wenig Punkten Vorsprung, wie wir es selten gesehen haben. Damit ist zu erwarten, dass es auch in der neuen Saison ganz schön eng wird.

Es empfiehlt sich für Wettfans, abseits der Meisterwette auch nach anderen lukrativen Wetten Ausschau zu halten. Eine große Auswahl an Spezial- und Langzeitwetten ist nicht zu erwarten, aber ein paar ungewöhnlichere Wetten finden sich durchaus. Und bei der Süper Lig scheint nichts unmöglich: Fenerbahçe hat sich für einen großen Neustart mit umfangreichem Spielerwechsel entschieden. Wenn der neue Trainer Bulut es schafft, eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten, könnte es für den Verein ziemlich gut aussehen.

Und dann wäre da außerdem noch Galatasaray: ein wichtiger Konkurrent. Im Gegensatz zu den anderen Vereinen Istanbuls wohl diese Saison ernstzunehmender. So gehen Experten letztlich davon aus, dass der Titel zwischen Galatasaray und Fenerbahçe entschieden werden wird. Ein Tipp auf letztere Mannschaft scheint damit ebenfalls keine schlechte Idee zu sein. Wer sich für Sportwetten im Internet interessiert, sollte aber immer auf seriöse Angebote achten. Gezockt werden sollte nur bei lizenzierten Buchmachern (diese finden sich etwa bei www.casinopilot24.com). Auch die Quoten sollten überprüft werden, um einen wirklich guten Deal zu machen.

Fakt ist: In der Süper Lig bleibt es wieder aufregend. Während einige Teams bereits jetzt eher in der Versenkung zu verschwinden scheinen, gibt es bei anderen Mannschaften neuen Auftrieb. Und dennoch ist noch nichts entschieden, weshalb wir mit Spannung den weiteren Saisonverlauf beobachten.