Seit September 2021 spielt Max Meyer in der Süper Lig für Fenerbahce Istanbul. Der deutsche Mittelfeldspieler hat eine kleine Odyssee hinter sich, die ihn von seinem Stammverein Schalke wegführte, zuerst nach England, dann zurück nach Deutschland, zum 1. FC Köln. Schließlich ein weiterer Neustart in der Türkei: Wie macht er sich da?

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1995 geboren, schloss Meyer sich 2009 dem Nachwuchsleistungszentrum des FC Schalke 04 an. 2014/15 stand er zum ersten Mal als offensiver Mittelspieler mit den Profis auf dem Platz und absolvierte 28 Ligaspiele. Drei Jahre später erfolgte die Umschulung auf das defensive Mittelfeld durch Trainer Domenico Tedesco. Danach folgten 24 Bundesligaspiele, 21 davon in der Startelf. Im April 2018 erhielt der Meyer die Nachricht, dass sein Vertrag nicht verlängert wird, es folgte ein offener Schlagabtausch über die Medien. Der Spieler erhielt eine Freistellung vom Spielbetrieb und vom Training.

Meyers "lahme" Zeit bei Chrystal Palace

Ein Wechsel war also fällig, Max Meyer zog es bekanntlich zu Chrystal Palace, in die englische Premier League. Die Laufzeit seines Vertrags sollte am 30. Juni 2021 enden, davor hatte er aber weniger zu tun als erwartet. Trainer Roy Hodgson setzte seinen Neuzugang aus Deutschland kaum im zentralen Mittelfeld ein, er bevorzugte dafür andere Spieler. Meyer kam zumeist ins linke Mittelfeld und konnte dort nur sehr wenige Treffer vorbereiten oder selbst erzielen. Niemand zweifelt, dass dieser Mann großes Talent besitzt, doch bei Chrystal Palace schien er fehl am Platz. Vorzeitig kehrte er im Januar 2021 nach Deutschland zurück und gab ein kurzes Gastspiel beim 1. FC Köln. Zum Ende der Saison endete auch dieser Vertrag.

Erfolgreicher Neustart in der Türkei?

Nun also: Fenerbahçe. Es dauerte nur 7 Tage, bis Max Meyer mit seinem neuen Team auf dem Platz stand und noch einmal eine Woche bis zum ersten Auftritt in der Startelf. Plötzlich scheint wieder alles zu laufen, oder? Neben Meyers Vorliebe für risikoarmes Passspiel fällt vor allem auf, dass dem Spieler die nötige Anpassungsfähigkeit an das Spiel fehlte. Anfang Oktober hieß es sogar, Meyer werde ein spezielles Training erhalten, um den körperlichen Abstand zu anderen Teammitgliedern zu verringern. Das ist aber mittlerweile News von gestern, denn Max scheint auf dem besten Weg zur Spitze zu sein. Das Geheimnis könnte in der Ernährung liegen. Immer mehr Fußballspieler ernähren sich pflanzenbasiert laut Betway Sportwetten. Das beugt Entzündungen vor, verringert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verkürzt die Erholungsphase.

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Wie geht es weiter mit Max Meyer?

Derzeit sieht es ganz so aus, als ob das "Aufpäppeln" mit Erfolg verbunden ist. Anfang November zelebrierte der Deutsche gegen Royal Antwerpen sein Tor-Debüt, das Spiel endete mit einem 3:0 Auswärtssieg. In der Startelf von Fenerbahçe fühlt Meyer sich mittlerweile schon heimisch, dort bringt ihn wahrscheinlich nichts mehr so schnell weg. Obwohl er die Bank nicht unbedingt fürchten muss, ist er von Weltklasse-Niveau aber noch ein Stück entfernt. Mit Mitte 20 ist die Hoffnung in dieser Hinsicht nicht ganz verloren, jedenfalls zeigt die Leistungskurve deutlich aufwärts. Wir dürfen also gespannt sein, wie lange sich Max Meyer im türkischen Team hält, ob er vielleicht endlich "angekommen" ist oder bald schon wieder den Abgang macht.