Lange Zeit waren Spieler wie Michael Ballack oder Jens Lehmann die einzigen deutschen Legionäre in der englischen Premier League. Doch auch auf der Insel wird der deutsche Fußball immer stärker geschätzt. Zur aktuellen Saison spielen gleich zehn deutsche Spieler in der Premier League. Die neuesten England-Legionäre sind die beiden Chelsea-Transfers von Kai Havertz und Timo Werner, die nach dem Sichern der CL-Teilnahme vollendet wurden. Doch wer spielt eigentlich am längsten in der Premier League? Hier sind die dienstältesten Spieler in England.

Mesut Özil – Arsenal London

Es gab eine Zeit, da gehörte Mesut Özil zu den besten Mittelfeldspielern der Welt. Sein Stern ging bei der WM 2010 in Südafrika auf, als der die deutsche Nationalmannschaft bis ins Halbfinale führte. Im gleichen Sommer ging es für ihn nach Real Madrid zu José Mourinho, der ihn als besten 10er der Welt adelte. Seit 2013 schnürt Özil seine Schuhe für Arsenal London und ist damit der dienstälteste Deutsche in der Premier League – auch wenn diesen Sommer bereits sein Abschied diskutiert wurde.

Shkodran Mustafi – Arsenal London

Seit 2016 ist Shkodran Mustafi der Teamkollege von Mesut Özil. Auch Mustafi spielte sich bei einem internationalen Turnier in den Fokus. Bei der WM 2014 war er zunächst als Rechtsverteidiger geplant. Nach der WM wechselte nach Spanien, von aus es 2016 ebenfalls zu Arsenal London ging. Damals überwiesen die Briten 41 Millionen € an Valencia. Wie jeden Sommer gab es auch um Mustafi in dieser Transferperiode wieder Gerüchte um einen Vereinswechsel.

İlkay Gündoğan– Manchsester City

In der gleichen Transferperiode wechselte auch der deutsche Nationalspieler İlkay Gündoğan auf die Insel. In einem wahren Tauziehen um den Spieler setzte sich Manchester City letztlich gegen Borussia Dortmund durch. Der Spielgestalter galt damals als ein Wunschspieler Pep Guardiolas und dürfte seinen Wechsel nicht bereut haben. Immerhin ist er so etwas wie der Taktgeber im Starensemble der Skyblues. Sein erstes Spiel bestritt er für City im September 2016.

Antonio Rüdiger – Chelsea FC

Mit den Transfers von Kai Havertz und Timo Werner hat der FC Chelsea in diesem Sommer bewiesen, dass man sich im deutschen Fußball auskennt. Aber schon bevor die beiden bei den Blues aufschlugen, stand mit Antonio Rüdiger bereits ein Nationalspieler im Kader. Der Innenverteidiger spielt seit 2017 für den CFC. Allerdings hat er in dieser Saison einen schweren Stand und wird immer wieder mit Wechselgerüchten in Verbindung gebracht.

Pascal Groß – Brighton & Hove Albion

Zugegeben, im Vergleich zu Özil, Gündogan und Co. mag Pascal Groß vielleicht einen nicht ganz so großen Namen haben, allerdings geht der offensive Mittelfeldspieler bereits in seine vierte Saison mit Brighton & Hove Albion und ist hier auch ein wichtiger Mann. Unter anderem hat er den ersten Premier-League-Treffer in der Geschichte des Vereins erzielt. Im Gespräch mit Betway Sportwetten berichtet er über die Unterschiede zwischen der Bundesliga und der Premier League. Dabei habe er sich zunächst an das höhere Tempo und die höhere Physis gewöhnen müssen. Eines ist klar, für Groß und Brighton & Hove Albion geht es auch in dieser Saison wieder um den Klassenerhalt. Wir sind gespannt, was Groß dazu beitragen kann.

Der deutsche Fußball boomt auf der Insel. Immer mehr Spieler wechseln in die Premier League. Und wer weiß, vielleicht gehören Havertz und Werner irgendwann auch zu den dienstältesten Deutschen.