Die 3. Runde der Europa-League-Qualifikation für Galatasaray und Beşiktaş ist vorbei. Während die "Löwen" nach 90 intensiven Minuten gegen Hajduk Split spät jubeln durften, gab es für die "Schwarzen Adler" eine historische Blamage gegen den portugiesischen Vertreter Rio Ave. Somit ist nur noch Gala im Rennen um die Gruppenphase der Europa League. Der Gegner heißt diesmal Glasgow Rangers!

Beşiktaş gegen Rio Ave, Galatasaray gegen Hajduk Split – diese beiden Begegnungen standen aus Sicht der türkischen Klubs auf der Agenda. Beide Klubs hatten nur ein Ziel: Das Weiterkommen. Im Falle von Beşiktaş sah es auch lange Zeit so aus, als würde man die Play-offs erreichen. Ein Tor von Güven Yalçın ebnete schon in der 15. Spielminute den Weg, ehe die Portugiesen fünf Minuten vor dem Ende doch noch ausgleichen konnten. Wenig später ertönte der Schlusspfiff, Beşiktaş musste in die Verlängerung. Als dort nichts passierte, konnte nur noch das Elfmeterschießen entscheiden. Sollte Beşiktaş die besseren Nerven haben oder doch Rio Ave?

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Gala trifft spät

Mensah und Töre verwandelten sicher, doch sowohl Welinton als auch Larin scheiterten. Rio Ave jubelte, Beşiktaş fürchtet nun, das Aus auch auf die Süper Lig zu übertragen. Besser machte es da Stadtrivale Galatasaray. In einer unglaublich zähen Partie gegen Hajduk Split aus Kroatien musste man ebenfalls ein Elfmeterschießen auf dem Zettel haben, doch dann fassten sich die Löwen doch noch ein Herz. Belhanda traf in der 77. Spielminute und stellte die Weichen auf Sieg. Neun Minuten später war es Babel, der mit dem 2:0 alle Unklarheiten beseitigte. Der Sieg war verdient und doch ein hartes Stück Arbeit. Galatasaray hat sich mit dem Einzug in die Play-offs für das Derby gegen Fenerbahçe gerüstet, das am Sonntag auf dem Programm steht. Beşiktaş dagegen muss hoffen, national schnell wieder Fuß fassen zu können.

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