Ivan Rakitić zählt beim FC Barcelona zu den Stars, die den Klub in Folge des Umbruchs verlassen sollen. Für den Fall der Fälle fragt Galatasaray über eine mögliche Verpflichtung an. Größtes und wohl unmögliches Hindernis wäre aber das derzeit zweistellige Gehalt des Kroaten.

Der FC Barcelona mistet aus. Spätestens nach der 2:8-Schmach in der Champions League gegen den FC Bayern München sind sich die Katalanen im Klaren, dass der Klub einen konsequenten Umbruch benötigt, um in Zukunft wieder zu alter Stärke zurückzufinden. In erster Linie soll dabei der in die Jahre gekommene Mannschaftskader, der quasi über eine ganze Generation mit dem selben Stamm agierte, verjüngert werden. Heißt: Stars, die ihm Herbst ihrer Karriere stehen und womöglich den Zenit für den immer schneller und dynamisch werdenden europäischen Spitzenfußball überschritten haben, müssen gehen. Neben Gerard Piqué oder Luis Suárez betritt das laut Medienberichten auch den 32-jährigen Ivan Rakitić. Der Kroate steht seit Sommer 2014 beim FCB Spaniens unter Vertrag und geht dort in sein letztes Vertragsjahr.

Sevilla und das Gehalt lassen Galatasaray wohl keine Chance

Sollte Barcelona Rakitić auf die Verkaufsliste setzen, dürften die Interessenten Schlange stehen. Deshalb fragt Galatasaray jetzt schon vorab nach einem möglichen Geschäft nach. Türkischen Medienberichten zufolge will der türkische Rekordmeister versuchen den 106-fachen kroatischen Nationalspieler nach Istanbul zu locken. Die größte Hürde dürfte für Galatasaray dabei der finanzielle Aspekt darstellen; weniger die Ablöse, dafür umso mehr das Gehalt. Beim FC Barcelona kassiert Rakitić rund zehn Millionen Euro, also rund doppelt so viel wie Galatasarays Spitzenverdiener Radamel Falcao. Und das Salär des Kolumbianers soll eigentlich eine Ausnahme bleiben.
Die sportliche Qualität für die Süper Lig würde Rakitić auf jeden Fall mitbringen, ein Transfer zu Galatasaray ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt dennoch höchst unwahrscheinlich. Bei einem Abgang aus Barcelona soll Rakitić ohnehin eine Rückkehr zu Ex-Klub Sevilla favorisieren.

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