Mit dem Heimspiel gegen Kayseri eröffnet Fenerbahçe am Freitag Abend die Rest-Saison der Süper Lig. Kapitän Emre Belözoglu hat vor dem anstehenden Re-Start nochmals eindrücklich erklärt, dass die "Kanarienvögel" für die verbleibenden acht Spiele top vorbereitet sind. Das große Ziel sei der Gewinn des türkischen Pokals. 

Drei schier endlos lange Monate des Wartens sind morgen Abend vorbei. Dann trifft Fenerbahçe zum Auftakt des Wiederbeginns der Süper Lig auf den Tabellenletzten Kayserispor. Mit dem ersten Pflichtspiel seit Mitte März endet dann auch die wochenlange Reise durchs Ungewisse mit vielen Strapazen und Unbequemlichkeiten. Erst vor zwei Tagen konnten die "Kanarienvögel" mit Tahir Karapınar den lange gesuchten neuen Chef-Trainer bis zum Saisonende präsentieren. Der 53-Jährige hat sich beim 19-fachen türkischen Meister sofort eingegliedert und versucht die Mannschaft nun bestmöglich auf das Spiel gegen Kayseri vorzubereiten.

Auftakt gegen das Schlusslicht: "Gegen Kayseri brauchen wir unbedingt einen Sieg"

Team-Kapitän Emre Belözoğlu, für den die verbleibenden Spiele die letzten seiner langen Karriere werden dürften, sieht seine Mannen gut vorbereitet: "Egal ob Tahir Karapınar, Mehmet Aurélio, Volkan Demirel oder Zeki Göle – jeder hat in den letzten Wochen und Monaten versucht, sein bestes zu geben. Die Mannschaft ist bereit. Wir sind aufgeregt und freuen uns auf das Spiel am Freitag", so der 39-jährige Mittelfeld-Routinier. Das Spiel gegen Kayseri ordnet der scheidende Profi als "extrem wichtig" ein. "Wir müssen versuchen, in der Liga den bestmöglichen Platz zu erreichen und wollen vor dem Pokal-Spiel gegen Trabzonspor Selbstvertrauen tanken. Dafür brauchen wir einen Sieg", erklärt Emre. Weil Fenerbahçe in der Süper Lig als Tabellensiebter hinterher hinkt und über den Ligabetrieb die Teilnahme am Europapokal zu verpassen droht, ist der Gewinn des türkischen Pokals das große Ziel: "Dann müssten wir keine Qualifikation spielen und wären direkt in der Gruppenphase. Außerdem würden wir einen Titel gewinnen, nachdem sich jeder bei uns seit langer Zeit schon sehnt", beschreibt Emre.